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Rubrik: Weiteres_Sonstiges
| Stichwort: Stadtflucht
Umweltlexikon-online.de: Stadtflucht
S. ist die Bezeichnung für die Abwanderung der großstädtischen Bevölkerung in das Umland, i.d.R. in das stadtnahe Umland.S. und zunehmende
U. oder auch Verstädterung beschreibt den Anteil der städtischen Bevölkerung an der Gesamtbevölkerung eines Landes. Im engeren Sinn wird damit die Vermehrung, Ausdehnung oder Vergrößerung von Städten bezeichnet.
Urbanisierung
stehen nur scheinbar im Widerspruch zueinander. Vielmehr folgt aus der S. oft die Verstädterung des stadtnahen Umlands.
Wesentliche Ursachen sind die negativen Begleiterscheinungen wirtschaftlicher Konzentrationsprozesse in den Städten, insb. die Minderung der Umweltqualität (Lärm, Straßenverkehr,
Als Stadtklima bezeichnet man das gegenüber dem Umland veränderte Lokalklima in Stadt- und Industrielandschaften. Auslöser hierfür sind die Bebauungsart und dichte, das Wärmespeichervermögen der verwendeten Baustoffe, die Bodenversiegelung, die fehlende Vegetation sowie die vermehrte Emission von Abgasen (Schadstoffe aus Kfz), Aerosolen und Abwärme.
Stadtklima
) sowie die zunehmende Diskrepanz zwischen den Wohnansprüchen und den Wohnverhältnissen in der Stadt.
Neben den durch die Abwanderung entstehenden sozialen Schwierigkeiten (z.B. Konzentration sozial Schwacher in schlechten Wohngebieten) ist der durch die zunehmende Trennung von Wohnung und
Quelle vieler Umweltbelastungen sind die Produktionsverfahren.
Arbeitsplatz
vermehrt auftretende
Rund 20% aller zurückgelegten Wege sind Wege zur Arbeit und zurück.
Berufsverkehr
problematisch, wobei die
Als P. wird der Personenkreis bezeichnet, dessen Wohn-, Einkaufs-, Bildungs- oder Arbeitsstätten räumlich so weit getrennt sind, daß diese nur mit einem Fahrzeug zu erreichen sind.
Pendler
vorwiegend mit dem
Im Jahr 2001 bewegten sich 44,3 Millionen PKW in Deutschland. Im Jahr 2020 dürften es 52 Millionen sein. Voraussetzung ist ein Bevölkerungswachstum. Bei einer schrumpfenden Bevölkerungszahl geht die Studie von ca. 48 Millionen PKW aus. Die Fahrleistung der PKW geht aber zurück von derzeit 12 300 km pro Jahr auf ca. 11 500. Der Spritverbrauch wird von derzeit 7,7 Litern aufgrund neuer Technologien auf 3,7 bis 4,3 Liter fallen.
Auto
fahren. Dies führt wiederum zu einer Verschlechterung der Verkehrsverhältnisse in den Städten und zu weiteren Umweltbelastungen (Straßenverkehr).
Zusätzlich bedingt S. die Zersiedelung der Landschaft, die Verstädterung und den Verlust der Erholungsfunktion des stadtnahen Umlandes und trägt maßgeblich zum Flächenverbrauch bei (Flächennutzung).
Durch den
Der BUND ist mit über 365.000 Mitgliedern der größte deutsche Umweltverband und Mitglied im FriendsOfTheEarth.
Bund
und die Länder werden den Städten und Gemeinden zahlreiche Möglichkeiten, die S. aufzuhalten, zur Verfügung gestellt. Maßnahmen zur Minderung der Umweltbelastung im Wohnumfeld, die in den Zuständigkeitsbereich der Gemeinden fallen, sind u.a. die
Im Rahmen der Stadtentwicklungsplanung, der Stadterneuerung und der kommunalen Verkehrsplanung sollen durch V. die negativen Auswirkungen des motorisierten Individualverkehrs vermindert werden.
Verkehrsberuhigung
, die Auslagerung störender Gewerbebetriebe,
G. werden generell beschrieben als Gebiete mit sich gegenseitig erheblich behindernden bzw. störenden Nutzungen.
Gemengelagen
und Lärmschutzbauten. Des weiteren sind verkehrsplanerische Maßnahmen wie Förderung des
öffentlichen Personennahverkehrs, Erleichterung des Fußgänger- und Radverkehrs (
Aufgrund zunehmender Probleme durch den Straßenverkehr (Auto, Verkehr) gilt das F. als das Verkehrsmittel der Zukunft.
Fahrrad
) sowie die Anlage von Grün- und Freiflächen möglich.
Flächennutzung, Freizeit und
Der Begriff der Umwelt ist geprägt durch die anthropogene Sichtweise des Menschens. Umwelt ist danach definiert, als dem Menschen umgebende Medien (Wasser, Boden, Luft usw.) und aller darin lebenden Organismen.
Umwelt
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Erstellt: 6. Mai 2001