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Rubrik: Weiteres_Sonstiges
| Stichwort: Solarium
Umweltlexikon-online.de: Solarium
Ein S. ist ein Raum, in dem man unter künstlicher Lichtquelle Sonnenbäder nehmen kann.Nach vorsichtigen Schätzungen der Niedersächsischen Akademie für Photomedizin und Gesundheitsbildung, besuchen rund zehn Millionen Bundesbürger einmal in der Woche ein
siehe Solarium.
Sonnenstudio
, Kosmetiksalon, Sauna oder lassen sich zu Hause mit
UV-Strahlung aus S. bestrahlen. In den alten Bundesländern werden schätzungsweise mehr als 10.000 Bräunungsstudios betrieben, und mehr als 1 Mio Haushalte sind mit einem Heim-S. ausgestattet, wobei deren Bestrahlungsstärke mit 20-50 mW/cm2 um ein Vielfaches über dem natürlichen Strahlungspegel liegen kann. Die Hautbräunung im S. beruht auf der abgegebenen UV-Strahlung (
Jegliches S., auch ohne Sonnenbrand, stellt infolge der UV-Strahlung der Sonne ein Risiko für die Haut dar.
Sonnenbaden
). Auch wenn S. nur die relativ energiearme UV-A-Strahlung verwenden, führt jedes Sonnenbad im S. zu einem erhöhten Risiko für Hautschädigungen und
H. gehört zu den Krebs-Arten, die weltweit am stärksten zunehmen. Hauptursache (90%) für H. ist UV-Strahlung (Sonnenbaden, Sonnenbrand), die infolge der Zerstörung der Ozonschicht (Ozonabbau) weltweit anwächst.
Hautkrebs
(
Jegliches S., auch ohne Sonnenbrand, stellt infolge der UV-Strahlung der Sonne ein Risiko für die Haut dar.
Sonnenbaden
, Hautkrebs,
UV-Strahlung). Wer im S. seine Augen nicht schließt (bzw. keine Schutzbrille trägt), geht zusätzlich die Gefahr einer Linsentrübung ein (
Auch Katarakt. Trübung der normalerweise vollkommen klaren Linse des Auges. Das sonst schwarze Pupillengebiet erscheint grauweiß und trübe.
Grauer Star
). S. sollten grundsätzlich weder zu kosmetischen Zwecken, noch zur Steigerung des Wohlbefindens, noch zur nicht medizinischen Gesundheitsprophylaxe genutzt werden. Gerade helle Hauttypen sind besonders gefährdet und sollten diese Art der Bräunung gänzlich meiden.
Leider bekommt man bei einem Großteil der Bräunungsstudios in Deutschland keine qualifizierte Kundenberatung. Oft wird zum locken als Beispiel der Zusammenhang zwischen Sonnenlicht und der Vitamin-D3-Entstehung im menschlichen Körper genannt, wodurch der Knochenkrankheit Rachitis vorgebeugt wird. Zwar ist Sonnenlicht dafür unerlässlich, aber es reicht, wenn Handrücken und Gesicht dreimal in der Woche für zehn Minuten der Sonne ausgesetzt sind. Die Deutsche Dermatologische Gesellschaft rät, ob im S. oder unter freiem Himmel, pro Jahr nicht mehr als 50 Sonnenbäder zu nehmen.
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Stand: 2. Juli 2004
Erstellt: 7. Mai 2001