PTFE ist ein durch
Chemische Reaktionsform, bei der sich mehrere Monomere in der Weise miteinander verbinden, daß das kettenförmige oder hochvernetzte Endprodukt, das Polymerisat, ein Vielfaches der eingesetzten Monomere darstellt (Kunststoffe).
Polymerisation
von Tetrafluorethylen entstehender, sehr kälte-, wärme- und chemikalienbeständiger, nichthaftender und selbstschmierender Kunststoff. Handelsprodukte sind u.a.
siehe Polytetrafluorethylen.
Teflon
und Hostaflon.
Hauptanwendungsgebiete sind
B. sind meist mehrere in sich zusammenhängende Schichten, die aus Beschichtungsstoffen bestehen und auf Untergründen aufgebracht sind.
Beschichtungen
, Auskleidungen und Dichtungen im chemischen Apparatebau, Flugzeugbau und Raumfahrtindustrie sowie Spezialtextilien (z.B. Goretex) und Haushalt.
PTFE ist bei bestimmungsgemäßen Gebrauch gesundheitlich unbedenklich und wird aufgrund seiner Eigenschaften u.a. zur Beschichtung von Kochgeräten und Bratpfannen verwendet. PTFE ist zwischen -200 Grad C und +260 Grad C einsetzbar.
PTFE-beschichtete Pfannen dürfen nicht überhitzt werden, was v.a. an zerkratzten Stellen geschehen kann. Bei Temperaturen über 360 °C zersetzt sich
siehe Polytetrafluorethylen.
Teflon
und bildet giftige, fluorierte Verbindungen und Partikel, die in schweren Fällen zu Bronchiopneumonie und Lungenödem führen können. Bei geringeren Konzentrationen kann sich nach mehrstündiger
L. ist der Zeitraum ohne Symptome zwischen dem Einwirken von Reizen, Stoffen, Strahlen usw. und dem Auftreten ihrer Wirkung bei einem Organismus.
Latenzzeit
ein grippeartiges Kranksheitsbild ergeben (Teflonfieber). Für die Bildung von Zersetzungsprodukten aus PTFE, die für Ratten tödlich sind, sind Temperaturen von 425 bis 450 °C notwendig. Eine 15-minütige
Einatmung von Gasen, Dämpfen, zerstäubten Flüssigkeiten. Teile der inhalierten Stoffe gelangen durch Aufnahme über die Schleimhäute des Lungengewebes in den Körper und entfalten dort ihre Wirkung.
Inhalation
von ultrafeinen PTFE-Partikeln verursacht bei Ratten schwere Lungenschädigungen.
Jahrzehntelang wurden Gesundheitsrisiken durch die Hersteller wie DuPont verschwiegen, die bei der siehe Polytetrafluorethylen. Teflon -Herstellung durch den Grundstoff Perflouroktansäure (PFOA) auftreten können. Kinder von Arbeiterinnen aus der PTFE-Herstellung, die dem Stoff PFOA ausgesetzt waren, erlitten häufiger Missbildungen. PFOA ist bei Ratten krebserregend. Rechtliche zulässige Höchstwerte für Emission und Immission von Schadstoffen, Lärm, Strahlung usw., die oft recht willkürlich festgelegt werden und dem Anspruch nach Bevölkerung und Umwelt vor gesundheitlichen Beeinträchtigungen schützen sollen. Grenzwerte für die Verwendung gibt es nicht. PFOA baut sich wie P. (Polychlorierte Biphenyle) gehören zur Gruppe der chlorierten Kohlenwasserstoffe. PCB und Dioxin nicht ab; der menschliche Körper benötigt daher Jahre, um es auszuscheiden.
Ein erhebliches Umweltproblem stellt PTFE in der
siehe Atommüll, Abfall, kommunale Abfallbeseitigung, Abwässerreinigung
Entsorgung
dar, da die freigesetzten Emissionen bei der
Als Verbrennung bezeichnet man umgangssprachlich eine chemische Reaktion, bei der sich ein chemisches Element schnell und unter Wärmeabgabe mit Sauerstoff verbindet.
Verbrennung
die
Der Begriff der Umwelt ist geprägt durch die anthropogene Sichtweise des Menschens. Umwelt ist danach definiert, als dem Menschen umgebende Medien (Wasser, Boden, Luft usw.) und aller darin lebenden Organismen.
Umwelt
belasten.
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