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Rubrik: Weiteres_Sonstiges
| Stichwort: Phosphathöchstmengenverordnung
Umweltlexikon-online.de: Phosphathöchstmengenverordnung
Die P. (P.HöchstmengV vom 4.6.1980) fordert eine Reduzierung des Phosphatgehaltes in Textilwaschmitteln in zwei Stufen um insgesamt etwa die Hälfte gegenüber den Phosphatanteilen Mitte der 70er Jahre.Während die bis zum 1.10.1981 zu vollziehende erste Reduktionsstufe (ca. 25% weniger Phosphat) von den meisten
Waschmitteln ohne wesentliche Rezepturänderung eingehalten werden konnte, war für die zweite 25%ige Phosphatreduzierung, welche die P. bis zum 1.1.1984 verlangte, eine Neuformulierung vieler
Zur Säuberung von Textilien im wässrigen Medium bestimmte, komplex zusammengesetzte Wirkstoffgemische, die immer Tenside, meist auch Gerüststoffe, Bleichmittel etc. enthalten.
Waschmittel
notwendig: Der Gehalt an
Tensiden erhöhte sich,
Die sich seit Ende der 60er Jahre abzeichnende Brisanz des Phosphateintrags in unsere Oberflächengewässer (Eutrophierung) führte schon frühzeitig zur Entwicklung von P..
Phosphatersatzstoffe
, allen voran das ökologisch wenig bedenkliche
Dieses wasserunlösliche, synthetische Natriumaluminiumsilikat (Handelsname: Sasil) ist der weltweit erfolgreichste Phosphatersatzstoff und wird als Gerüststoff in einer Vielzahl von Waschmitteln eingesetzt.
Zeolith A
, fanden nun breite Anwendung. Dies galt aber auch für kritisch zu beurteilende Substitute, die
P. sind phosphororganische Komplexbildner mit direkter Phosphor-Kohlenstoffbindung. Diese ist vergleichsweise stabil, und entsprechend ist die biologische Abbaubarkeit der P. schlecht.
Phosphonate
und
NTA ist ein Komplexbildner, der u.a. zur Wasserenthärtung eingesetzt wird.
NTA
(
N. (NTA) ist ein stickstofforganischer Komplexbildner, der vielfältige Anwendung findet, z.B. in der Galvanik und der Fotoindustrie.
Nitrilotriacetat
). Bei letzterem wurden dem
1974 gegründete Bundesbehörde, zu deren Aufgaben die Beratung der Bundesregierung in Fragen der Abfallentsorgung (Abfall, Hausmüll) und Wasserwirtschaft (Wasser, Trinkwasser, Gewässerbelastung), der Luftreinhaltung und Lärmbekämpfung gehört.
Umweltbundesamt
(UBA) in den Rahmenrezepturen Anteile von bis zu 7% gemeldet, obwohl sich der zuständige Industrieverband freiwillig zur Einhaltung einer Obergrenze von 3,4% bereiterklärt hatte. Eine weitergehende Phosphat-Reduzierung sieht die P. nicht vor. Obwohl das alte
Mit der Neufassung des Wasch- und Reinigungsmittelgesetzes (WRMG; 1987) wurde versucht, das alte W. von 1975 an die erhöhten Anforderungen des heutigen Gewässerschutzes anzupassen.
Waschmittelgesetz
von 1975 prinzipiell ein Phosphatverbot vorsah - wenn geeignete
Die sich seit Ende der 60er Jahre abzeichnende Brisanz des Phosphateintrags in unsere Oberflächengewässer (Eutrophierung) führte schon frühzeitig zur Entwicklung von P..
Phosphatersatzstoffe
zur Verfügung ständen -, konnte die
Auch als sekundärer Sektor bezeichnet, in Abgrenzung von Landwirtschaft (primärer Sektor) und Dienstleistungen (tertiärer Sektor).
Industrie
alle Versuche erfolgreich abwehren, das Phosphatproblem durch Ausschöpfen des gesetzlichen Rahmens zu entschärfen. Dabei war der vollständige Phosphatersatz technisch schon kein Problem mehr, wie die breite Einführung phosphatfreier
siehe Waschmittel.
Vollwaschmittel
1986 zeigte - als das zunehmende Umweltbewußtsein des Verbrauchers den Herstellern eine Profilierung mit umweltfreundlichen Waschmitteln angeraten lassen schien.
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Erstellt: 17. Mai 2001