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Rubrik: Weiteres_Sonstiges
| Stichwort: Olfaktometrie
Umweltlexikon-online.de: Olfaktometrie
Methode zur Bestimmung der Geruchsintensität bestimmter Gase und Gaszusammensetzungen. Mit Hilfe einer Mischapparatur, dem sog. Olfaktometer, werden beliebige definierte Gaskonzentrationen erzeugt. Mittels "Testriecher" oder anderen Organismen wird die Schwelle, ab der kein Geruch mehr wahrnehmbar ist bzw. bis die Organismen keine Reaktion mehr zeigen, ermittelt. Die notwendige Verdünnung zum Erreichen der Geruchsschwelle wird als Zahlenwert in "Geruchseinheiten" angegeben und gilt als Maß für die Geruchsintensität. V.a. bei komplexen Gasgemischen und großflächiger Verteilung von Geruchsemissionen z.B. durch Kläranlagen (
Die Abwasserreinigung wird meist in Kläranlagen durchgeführt. In der mechanischen ersten Stufe einer Kläranlage werden durch Rechen, Sandfang und Absetz- oder Vorklärbecken grobe Bestandteile, Sand und absetzbare Stoffe abgetrennt.
Abwasserreinigung
),
Deponien, Industrieanlagen etc. wird die O. häufig angewandt, da eine analytische Bestimmung der
Immissionen nicht oder nur mit sehr hohem Aufwand durchzuführen wäre.
Das Auftreten des sog. Sickbuilding-Syndroms hat zu einer Festlegung der Kriterien für die Behaglichkeit und zu einer Einführung der Einheiten O. und Dezipol geführt.
Olf
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Erstellt: 21. Mai 2001