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Umweltlexikon-online.de: Olfaktometrie


Methode zur Bestimmung der Geruchsintensität bestimmter Gase und Gaszusammensetzungen. Mit Hilfe einer Mischapparatur, dem sog. Olfaktometer, werden beliebige definierte Gaskonzentrationen erzeugt.
Mittels "Testriecher" oder anderen Organismen wird die Schwelle, ab der kein Geruch mehr wahrnehmbar ist bzw. bis die Organismen keine Reaktion mehr zeigen, ermittelt. Die notwendige Verdünnung zum Erreichen der Geruchsschwelle wird als Zahlenwert in "Geruchseinheiten" angegeben und gilt als Maß für die Geruchsintensität. V.a. bei komplexen Gasgemischen und großflächiger Verteilung von Geruchsemissionen z.B. durch Kläranlagen ( Abwasserreinigung ), Deponien, Industrieanlagen etc. wird die O. häufig angewandt, da eine analytische Bestimmung der Immissionen nicht oder nur mit sehr hohem Aufwand durchzuführen wäre.
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Stand: 27. Februar 2012
Erstellt: 21. Mai 2001
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in Kooperation mit der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis
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