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Umweltlexikon-online.de: Mittelwert


M. von z.B. Schadstoffmessungen über einen bestimmten Zeitraum spielen in der Bewertung von Meßdaten eine große Rolle.
Die Aussagekraft von M. muß jeweils am konkreten Fall überprüft werden, weil durch die Mittelung sowohl niedrigere als auch höhere Werte u.U. nicht genügend gewichtet werden.
Unter dem M. versteht man i.a. den arithmetischen M.. Er ist bei einer gegebenen Datenmenge definiert als Quotient aus der Summe der Meßwerte und der Anzahl der Meßwerte. Beispiel: Die Meßwerte betragen 6,3,7,5,7. Der M. beträgt demnach: (6+3+7+5+7):5=5,6. Die Aussagekraft eines so gewonnenen M. kann man nur durch die zusätzliche Berechnung der Streuung (sog. Standardabweichung) einer Meßdatenreihe beurteilen. So ergibt sich in folgendem Fall ein schiefes Bild: Die Meßwerte betragen 5,3,6,2,54. Der M. ergibt sich zu (5+3+6+2+54):5=14. Die Streuung ist hier wesentlich größer als beim ersten Beispiel, und der M. hat nur eine geringe Aussagekraft.
Vom M. zu unterscheiden ist der Medianwert .



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Stand: 1. März 2012
Erstellt: 21. Mai 2001
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