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Umweltlexikon-online.de: Maglich-Reaktor


Neue, eventl. vielversprechende Idee zur Erzeugung von Energie aus Kernfusion .
Statt über Aufheizung eines 100 Mio GradC heißen Plasmas zur Fusion zu kommen, versucht der in den USA arbeitende jugoslawische Physiker Maglich, Teilchen auf selbstkollidierende Rosettenbahnen zu bringen und diese im Zentrum ihrer Flugbahnen unter Energiegewinn zu fusionieren. Mögliche Vorteile des M., der bereits als Versuchsreaktor realisiert sind:
- Bei der Fusion von z.B. Wasserstoff mit Bor- oder Lithiumkernen sind sowohl Ausgangs- als auch Endprodukte nichtradioaktiv. Da nur wenig Neutronenstrahlung auftritt, bleibt eine Aktivierung von Anlageteilen praktisch aus. Lediglich Gamma- und Röntgenstrahlung muß abgeschirmt werden ( Abschirmung ).
- Brennstoffe sind ausreichend vorhanden.
- Kompakte Anlagen mit Leistungen ab 3 MW könnten für dezentrale Energieversorgung Verwendung finden.
- Aus dem Prinzip des M. können keine Atomwaffen abgeleitet werden, andererseits ist ein Einsatz als kompakte Energiequelle im Weltall (z.B. für SDI) geplant.

Lit.: M.Karus: Alternatives Konzept zur Kernfusion, Bild der Wissenschaft 11/85, S. 11

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Stand: 7. Juni 2001
Erstellt: 21. Mai 2001
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in Kooperation mit der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis
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