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Rubrik: Weiteres_Sonstiges
| Stichwort: Kybernetik
Umweltlexikon-online.de: Kybernetik
Die K. beschäftigt sich als eine übergreifende Wissenschaft mit der Erfassung von Funktionsweise und Steuerung beliebiger Systeme.Dabei handelt es sich zumeist um komplexe Systeme, wie z.B. das
Ökosystem. Komplexe bzw. vernetzte Systeme zeichnen sich dadurch aus, daß sie keine einfachen Ursache-Wirkungs-Beziehungen haben, schwer überschaubar sowie kaum vorhersehbar sind. In der K. ist die Rückkopplung die zentrale Organisationsform. Mit Hilfe des kybernetischen Regelkreises werden positive und negative Rückkopplungen dargestellt. Kreisläufe mit positiver Rückkopplung (z.B.
Krebswachstum) sind meist instabil, Systeme mit negativer Rückkopplung (z.B. Körpertemperatur) meist stabil.
Die K. beschäftigt sich weniger mit den Details eines Systems als mit der Erkennung von Struktur und Wechselwirkungen. Das kybernetische Denken in vernetzten Systemen ist grundlegend für das Verständnis der
Ökologie natürlicher Systeme.
Zentraler Begriff der Wärmelehre (2. und 3. Hauptsatz). E. ist ein Maß für die "Unordnung" eines Systems und legt damit die Richtung natürlicher Prozesse (und damit der Zeit) fest.
Entropie
,
W. sind im wesentlichen computergestützte Simulationen zukünftiger Entwicklungen auf der Erde.
Weltmodelle
Lit.: F.Vester: Neuland des Denkens, München 1984
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Erstellt: 21. Mai 2001