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Umweltlexikon-online.de: Kunststoffrecycling


Produktionsabfälle aus der Kunststoffindustrie werden seit Jahren dem K. zugeführt, da sie sortenrein anfallen und wieder im Produktionsprozeß eingesetzt werden können.

Probleme treten dagegen beim K. der 2 Mio t Kunststoffe auf, die jährlich im Haus- und Gewerbemüll (Hausmüll, Abfall ) anfallen. Da diese Kunststoffe vermischt und stark mit anderen Stoffen ( Papier , Metalle ) verunreinigt sind, ist die Trennung und Aufbereitung sehr schwierig. Saubere und damit verwertbare Kunststoffe kann man lediglich über eine getrennte Sammlung erreichen ( Recycling ). Ein Gesamtkonzept zum K. existiert in Deutschland z.Z. nicht; verschiedene Verfahren befinden sich in der Erprobung.

Hydrierung , Hydrolyse , Hydrozyklon , Pyrolyse , Plastifizierung
Nach Berechnungen der TU Berlin können Regranulate am Markt nur mit massiven Subventionen abgesetz werden, da ihre Kosten 2-3mal höher sind als bei Neu-Kunststoffen.

Da die Frage des K. derzeit noch nicht befriedigend gelöst ist, sollte man sich vor Kaufentscheidungen überlegen, ob eine ökologisch sinnvollere Alternative (z.B. Mehrwegverpackung aus Glas ) angeboten wird ( Abfallvermeidung ).
Brennstoff aus Müll

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Stand: 23. April 2003
Erstellt: 21. Mai 2001
Umweltlexikon-online.de ist ein Projekt des KATALYSE Institutes, Köln
in Kooperation mit der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis
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