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Umweltlexikon-online.de: Kopieren


Elektrophotographische Vervielfältigung.

Das abgelichtete Papier wird als Negativ auf eine lichtempfindliche Fotoleitertrommel übertragen, die an den nicht gefärbten (belichteten) Bereichen entladen wird, so daß nur an den gefärbten (unbelichteten) Stellen (Schriftzeichen) Toner (Farbpulver) an der Trommel elektrostatisch haften bleibt. Mit Hilfe eines Drahts (Corona) wird das eingezogene Kopierpapier entgegengesetzt der Tonerpartikel geladen, mit der Folge daß die auf der Trommel befindlichen Partikel auf dem Papier , als Positiv des Originals, anhaften. Sie werden gewalzt und in einer Fixier-(Heiz-)Einheit auf das Papier aufgeschmolzen.
Laser- und LED-Drucker funktionieren nach dem gleichen Prinzip.
Das Problem der Toxizität und Karzinogenität der Tonerpartikel, das bis vor nicht allzulanger Zeit in der Diskussion war, ist durch die Senkung des Gehalts an mutagenen und karzinogenen Nitropyrenen (polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe, PAK ) um 95%, erheblich vermindert worden. Es ist beim Einfüllen und der Entsorgung des Toners jedoch weiterhin darauf zu achten, daß Tonerstaub nicht in die Atemwege gelangt.
Durch den Betrieb von Kopiergeräten können am Arbeitsplatz erhöhte Ozonkonzentrationen auftreten ( Laserdrucker ), die gesundheitliche Schäden hervorrufen ( Ozon ), daher ist beim Kauf der Geräte darauf zu achten, daß sie mit einem Aktivkohlefilter ausgestattet sind, der den Ozonausstoß senkt.
Dem Problem der Ozonanreicherung ist insofern Rechnung zu tragen, daß Kopiergeräte nur in Räumen aufgestellt werden sollten, in denen sich keine Dauerarbeitsplätze befinden. Ist das nicht zu realisieren, so ist häufig zu lüften.
Ein Anhaltspunkt zur Berücksichtigung von Aspekten des Umwelt - und Gesundheitsschutzes beim Kauf von Kopiergeräte ist das Umweltzeichen "weil emissionsarm und abfallmindernd" (RAL-UZ-62), das bereits verschiedenen Modellen verliehen wurde.



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Stand: 18. Oktober 2002
Erstellt: 19. Mai 2001
Umweltlexikon-online.de ist ein Projekt des KATALYSE Institutes, Köln
in Kooperation mit der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis
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