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Umweltlexikon-online.de: Konkurrenz


Lebewesen stehen in einem K.-Verhältnis zueinander, wenn sie die gleichen für sie wesentlichen Umweltfaktoren eines Biotops nutzen, diese aber nicht für alle sie beanspruchenden Lebewesen ausreichen.
Es kommt zur Selektion und Vermehrung der am besten angepaßten und zur Verdrängung der weniger gut angepaßten Lebewesen ( Mutation ).
Bei der interspezifischen K. besteht der Wettbewerb zwischen unterschiedlichen Arten und führt über den Selektionsdruck, bei ausreichender Zeitdauer, zu einer kontinuierlichen Anpassung an spezifische Umweltfaktoren und damit zur Erschließung ökologischer Nischen (Spezialisierung) oder zu einer Verdrängung in Bereiche, die nicht dem physiologischen Optimum einer Art entsprechen.
Die intraspezifische K., der Wettbewerb zwischen Individuen einer Art, reguliert im wesentlichen die Dichte einer Population. Es gibt in der Tierwelt eine Vielzahl von Mechanismen, wie z.B. Rangordnung oder Territorialität, die die K. und den damit verbundenen Streß herabsetzen.
Der Mensch ist globaler Konkurrent für alle Organismen, da er in der Lage ist, jedes Biotop für sich zu nutzen.



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Stand: 24. Februar 2012
Erstellt: 19. Mai 2001
Umweltlexikon-online.de ist ein Projekt des KATALYSE Institutes, Köln
in Kooperation mit der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis
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