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Rubrik: Weiteres_Sonstiges
| Stichwort: Kollektivdosis
Umweltlexikon-online.de: Kollektivdosis
Die K. wird verwandt, um die Gesamtstrahlenbelastung von Bevölkerungsgruppen (Kollektiv) anzugeben.Dieses Kollektiv kann die Belegschaft eines
Kernkraftwerks sein, die von einem Unfall Betroffenen oder auch die deutsche Bevölkerung. Die K. erhält man als Summe aller einzelnen
Äquivalentdosen (
Radioaktivität und Strahlung, Maßeinheiten) oder als Produkt aus Durchschnittsbelastung (in
Neue Einheit für die Äquivalentdosis infolge ionisierender Strahlung.
Sievert
) und Individuenzahl. Nimmt man einen linearen Zusammenhang zwischen
Der Mensch ist von jeher dem Einfluss ionisierender Strahlung (Radioaktivität) ausgesetzt.
Strahlenbelastung
und Strahlenschäden an, so läßt sich aus der K. sofort die Zahl der erwarteten Krebsfälle berechnen (Strahlenschäden). Die Einheit ist Personensievert oder auch mansievert. In der
Die 1976 verabschiedete, 1989 novellierte Strahlenschutzverordnung legt die maximal zugelassenen Strahlenbelastungen durch künstliche Strahlenquellen für beruflich Strahlenexponierte und die Bevölkerung fest.
Strahlenschutzverordnung
ist keine obere Grenze für die K. aller Bundesbürger vorgesehen, wie es manche Wissenschaftler fordern.
Zwischen 1945 und 1991 wurden von den fünf Nuklearmächten USA, UdSSR, Frankreich, England und China über 1.900 A. durchgeführt.
Atomwaffentests
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Erstellt: 19. Mai 2001