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| Stichwort: Karbolineum
Umweltlexikon-online.de: Karbolineum
Aus
Gemisch aus Tausenden von Einzelsubstanzen, das bei der Koksgewinnung (Kokerei) anfällt.
Steinkohlenteer
gewonnene braunrote, wasserunlösliche, teerartig riechende Flüssigkeit. Enthält u.a.
Phenole, cyclische
Zu den wichtigsten Stickstoffverbindungen gehören Ammoniak, Nitrate, Nitrit, Nitrosamine und Stickstoffoxide.
Stickstoffverbindungen
,
Anthrazen, Phenanthren und
Rohstoff für N. ist Steinkohlenteer, in dem N. als mengenmäßig wichtigste Einzelkomponente vorkommt.
Naphthalin
. Wegen seiner fäulnishemmenden und desinfizierenden Wirkung wurde K. als
Chemische, Konservierungsmittel, die Holz vor der Zerstörung durch Pilze (Schimmelpilze), Bakterien, Insekten u.a. Tiere schützen sollen.
Holzschutzmittel
und zur Schädlingsbekämpfung im Obstbau verwendet. K. ist stark hautreizend, karzinogen, die Dämpfe greifen die Atemwege an und wirken narkotisierend. Seit 1991 in der
Teerölverbots-VO nicht mehr für die Verwendung zugelassen. Zur
siehe Atommüll, Abfall, kommunale Abfallbeseitigung, Abwässerreinigung
Entsorgung
wurde dem K. früher verbotenerweise Altöl zugemischt.
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Erstellt: 18. Mai 2001