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Umweltlexikon-online.de: Halogenlampen


H. funktionieren nach dem Prinzip der Glühbirne. Ihrem Füllgas wird aber ein Halogen zugesetzt, das sich mit dem verdampften Wolfram verbindet und es mit der Wärmeströmung in der Lampe wieder zur Wendel zurückführt.

H. strahlen ein sehr konzentriertes, brillantes Licht aus, das dem natürlichen Tageslicht sehr nahe kommt. Ihre Lebensdauer ist etwa doppelt so lang wie die von normalen Glühbirnen und ihre Leuchtausbeute fast doppelt so hoch. Verglichen mit modernen Energiesparlampen sind aber auch H. Stromverschwender.

Außer Licht geben H. UV-B- Strahlung (UV-Strahlung) ab, die zu Augenschäden und Hautkrebs führen kann. Nach einer Untersuchung des TÜV Norddeutschlands besteht bei den gefährlichsten H. im Abstand von 30 cm bereits nach vier Stunden Sonnenbrandgefahr. H. ohne UV- Abschirmung (z.B. Glasscheibe) sind als Schreibtisch oder Leselampen nicht geeignet und sollten nur als Deckenstrahler oder zur Wand-, Schaufenster- oder Vitrinenbeleuchtung eingesetzt werden. In Australien sind H. ohne UV- Abschirmung verboten.

Für H. ohne Schutzglas gilt: Setzen Sie Ihre Haut nicht über einen längeren Zeitraum der direkten Strahlung von H. aus, wenn der Abstand zur Lampe unter einem Meter liegt. Blicken Sie nicht direkt ins offene H.-Licht.
Das Schutzglas hilft auch Verbrennungen an den 900 Grad C heißen H. zu vermeiden.

H. werden in der Regel mit 12 V Niederspannung betrieben und benötigen zur Umsetzung der 230 V einen Transformator . Aufgrund der hohen Gleichströme treten im Vergleich zu anderen Beleuchtungssystemen große Magnetfelder auf (Elektrosmog). Dies gilt insb. dann, wenn die Kabelzuführungen aus modischen Gründen in großem Abstand voneinander installiert werden.
Licht


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Stand: 2. Mai 2003
Erstellt: 16. Mai 2001
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in Kooperation mit der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis
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