Molekularbiologisch: Sammlung klonierter DNS-Fragmente, die dem
Die Gesamtheit der Erbanlagen eines Individuums, die aus den Chromosomen bestehen, auf denen als funktionelle Einheiten die Gene lokalisiert sind.
Genom
eines
Der Begriff O. wird für ein- oder vielzellige, lebende Wesen, dessen Teile ein funktionelles Ganzes ergeben oder für das gesamte System der Organe eines Lebewesens oder für ein tierisches oder menschliches Gemeinwesen benutzt.
Organismus
entstammen. Zum Anlegen einer G. wird das
Die Gesamtheit der Erbanlagen eines Individuums, die aus den Chromosomen bestehen, auf denen als funktionelle Einheiten die Gene lokalisiert sind.
Genom
durch spezifische
E. sind Biokatalysatoren, die Reaktionen beschleunigen oder überhaupt ermöglichen, ohne selbst verändert zu werden.
Enzyme
(Restriktionsenzyme) in geeignete Fragmente zerlegt, in einen geeigneten
(lateinisch: Träger, Fahrer.) Eine in Mathematik, Physik und Technik verwendete Größe, die im geometrischen Sinn als eine mit bestimmtem Richtungssinn versehene Strecke aufgefaßt und als Pfeil dargestellt wird.
Vektor
eingebaut und anschließend vermehrt (
Klonieren). Im Idealfall ist jede
Die D. (Desoxyribonukleinsäure, engl. DNA) ist aus zwei langen Molekülketten aufgebaut, die komplementär zueinander und spiralig miteinander verdreht sind und so die sog. Doppelhelix bilden.
DNS
-Sequenz des Genoms als
klonierte Sequenz in der G. repräsentiert.
Botanisch: Institution, in der Samen und vermehrungsfähige Gewebe von Nutz- und Wildpflanzensorten konserviert werden.
G. sollen der Verarmung der genetischen Vielfalt der Nutzpflanzenarten entgegenwirken (
Das Artensterben hat in den letzten Jahren rapide zugenommen.
Artensterben
). In dem Maße, in dem die
grüne Revolution mit ihren Hochertragssorten regionale Varietäten verdrängt, zerstört sie ihre eigenen Grundlagen: Ohne die Genreserven von Wildarten und Primitivsorten lassen sich die Kulturarten nicht mehr ausreichend verjüngen und neuen Erfordernissen, z.B. neuen Schädlingen, anpassen. So konnte z.B. der Gerstenanbau in Kalifornien, der in den 50er Jahren durch einen Virus bedroht wurde, nur durch das Einkreuzen einer dagegen resistenten Sorte gerettet werden, die man nach langer Suche in Äthiopien gefunden hatte (
R. ist die Fähigkeit eines Organismus den Angriff eines potenziellen Erregers bis zu einem bestimmten Grade abzuwehren oder der Wirkung eines schädlichen Agens (z.B. eines Pflanzenschutzmittels) zu widerstehen.
Resistenz
, Resistenzzüchtung).
Es gibt ca. 60 staatliche G., die meisten und größten in den Industrieländern. Hinzu kommen die Gensammlungen von Konzernen, die meist keine Auskunft über ihre Bestände geben, geschweige denn sie anderen zugänglich machen. Von allem genetischen Material, das langfristig eingelagert ist, befinden sich fast 90% in
Der Name Europa wird heute häufig synonym für die Europäische Gemeinschaft (EG) verwendet, die jedoch nur einen Teil von E. umfaßt. Dem geographischen Umfang nach ist E. mit etwas über 10 Mio km2 der zweitkleinste Erdteil.
Europa
und Nordamerika. Das führt zu einer doppelten Abhängigkeit der Dritten Welt: Während ihre eigenen genetischen Reserven in die Agrarforschungszentren der Industrieländer fließen (und von dort gegebenenfalls teuer zurückgekauft werden müssen), werden diese
Der Begriff Ressourcen bezeichnet die Gesamtheit aller natürlichen Rohstoffe oder Mittel um bestimmte Aufagben zu lösen.
Ressourcen
gleichzeitig so von importierten Züchtungen verdrängt, daß die einheimischen Bauern ihre Formen nicht mehr weiter selektieren können.
Der Verlust von Sorten, die sich jahrtausendelang mit ihren Standorten auseinandergesetzt haben, läßt sich durch das G.-System nicht kompensieren.