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Umweltlexikon-online.de: Dosimeter


D. sind Meßgeräte zur Messung der Strahlendosis ionisierender Strahlung (Radioaktivität und Strahlung, Maßeinheiten).
Im Gegensatz zum Geigerzähler geben sie nicht die momentane Strahlungsintensität an, sondern die Dosis, die in einem bestimmten Zeitraum eingestrahlt wurde. Man unterscheidet: Film-D., bei denen die Schwärzung eines strahlungsempfindlichen Films Maß für die Dosis ist. Füllhalter-D., bei denen die Entladung eines aufgeladenen Kondensators Maß für die Dosis ist. Thermolumineszenz-D., bei denen die bei Erwärmung bestimmter Kristalle freigesetzte Lichtmenge Maß für die eingestrahlte Dosis ist. Film- und Thermolumineszenz-D. können nicht direkt abgelesen werden, sondern müssen im Labor ausgewertet werden.
Personen, die der Strahlenüberwachung unterliegen ( Strahlenschutzverordnung ) müssen während der Arbeit Film-D. tragen, die monatlich ausgewertet und mit den erlaubten Grenzwerten verglichen werden. Film-D. sind recht ungenau. Erst Dosisleitungen ab etwa 50 mrem/Monat lassen sich zuverlässig erfassen. Das bedeutet, daß beruflich Strahlenexponierte jährlich bis zu 600 mrem unbemerkt erhalten können. Thermolumineszenz-D. sind erheblich genauer. Besucher radioaktiver Kontrollbereiche tragen Füllhalter-D., die die eingestrahlte Dosis während des Besuchs messen.


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Stand: 14. Februar 2012
Erstellt: 14. Februar 2012
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