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Umweltlexikon-online.de: Desertifikation


D. bedeutet die Ausbreitung wüstenähnlicher Verhältnisse in Gebiete, die wegen ihrer Klimabedingungen nicht existieren sollten.

D. stellt ein weltweites Problem dar, denn alle Kontinente sind in unterschiedlicher Ausprägung von diesem Phänomen betroffen.

Wüstenbildung gibt es nicht nur in extrem trockenen und heißen Gebieten, sondern auch dort, wo die jährlichen Niederschläge höher liegen als in Deutschland. D. wird nicht allein durch das Klima verursacht; sie einer der Gründe für D. Hauptsächlich wird D. durch den Menschen verursacht, indem er seine Umwelt ausbeutet.

Die Folgen einer Dürre sind reversibel; die Verwüstung durch D. ist jedoch kaum, meist gar nicht mehr rückgängig zu machen. Weltweit sind rund zwei Milliarden Hektar Ackerland und Weideflächen stark degradiert. Das sind 15 Prozent der Böden weltweit - es entspricht einem Gebiet von der Größe der Vereinigten Staaten und Mexikos zusammen. Neun Millionen Hektar davon sind zerstört und endgültig verloren. In den betroffenen Gebieten leben rund eine Milliarde Menschen.
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Stand: 17. Mai 2004
Erstellt: 9. Mai 2001
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