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Rubrik: Radioaktivitaet
| Stichwort: Terrestrische Strahlung
Umweltlexikon-online.de: Terrestrische Strahlung
T. ist ionisierende
Strahlung ist Energie, die in Form von Wellen bzw. Teilchen ausgesandt wird. Als Strahlung bezeichnet man die elektromagnetische Strahlung dazu gehören Radiowellen, Mikrowellen, Infrarotstrahlung, Licht, UV-Strahlung, Röntgenstrahlung, Gammastrahlung, und die beim radioaktiven Zerfall entstehende Teilchenstrahlung, wozu Alphastrahlung, Betastrahlung und Neutronenstrahlung gerechnet werden (ionisierende Strahlung).
Strahlung
, die von natürlichen radioaktiven Stoffen ausgeht, die in unterschiedlicher Konzentration überall auf der Erde vorkommen (Natürliche
Der Mensch ist von jeher dem Einfluss ionisierender Strahlung (Radioaktivität) ausgesetzt.
Strahlenbelastung
). Diese natürlichen
Radionuklide findet man in
Die Luft besteht hauptsächlich aus den Gasen Stickstoff (ca. 78 Vol.-%), Sauerstoff (ca. 21 Vol.-%), ca. 0,03 Vol.-% Kohlendioxid, unterschiedlichen Edelgasen (weniger als 1 Vol.-%) sowie verschiedenen Schadstoffen.
Luft
und
Wasser ist eine Verbindung von zwei Wasserstoff- und einem Sauerstoffatom. Die Bezeichnung Wasser wird v.a. für den flüssigen Aggregatzustand verwendet, im festen, also gefrorenen Zustand wird es Eis genannt, im gasförmigen Zustand Wasserdampf Wasser bedeckt rund 2/3 der Erdoberfläche und befindet sich in einem ständigen Kreislauf.
Wasser
, im Erdboden, Gestein und Baustoffen (
Radioaktive Baustoffe). Die von T. hervorgerufene
Der Mensch ist von jeher dem Einfluss ionisierender Strahlung (Radioaktivität) ausgesetzt.
Strahlenbelastung
ist vor allem von der Beschaffenheit des Bodens abhängig und wechselt daher von Ort zu Ort. In Deutschland liegt die
siehe Radioaktivität und Strahlung, Maßeinheiten
effektive Dosis
(
Die Strahlendosis gibt im Zusammenhang mit Radioaktivität bzw. ionisierender Strahlung die Strahlungsmenge an, die von einem bestrahlten Körper aufgenommen wurde.
Strahlendosis
) durch T. zwischen 0,05 mSv/Jahr und 3 mSv/Jahr. Im Durchschnitt (0,43 mSv/Jahr) hat damit die T. einen Anteil von ca. 40% an der Gesamtbelastung durch natürliche Quellen (
Der Mensch ist von jeher dem Einfluss ionisierender Strahlung (Radioaktivität) ausgesetzt.
Strahlenbelastung
). In manchen Regionen der Erde treten Strahlendosen von über 20 mSv/Jahr auf, wie z.B. in Kerala (Indien) aufgrund von Monazitsandstein.
Den größten Anteil an der T. haben Kalium-40 und die
Radionuklide der natürlichen Zerfallsreihen (
Chemisches Element, Symbol Th, Ordnungszahl 90, Schmelzpunkt 1.750 Grad C, Siedepunkt 3.850 Grad C, Dichte 11,7 g/cm3.
Thorium
-,
Chemisches Element, Symbol U, Ordnungszahl 92, Schmelzpunkt 1.132 Grad C, Siedepunkt 3.818 Grad C, Dichte 19,2 g/cm3, Schwermetall, dessen Verbindungen sehr giftig sind (MAK-Wert 0,25 mg/m3).
Uran
-
(Lateinisch: radius = Strahl), chemisches Element der II. Hauptgruppe, radioaktives Metall (Radioaktivität, Radionuklid)), chemisches Symbol Ra, Ordnungszahl 88, Schmelzpunkt etwa 700 Grad C, Siedepunkt 1.140 Grad C, Dichte 5,5 g/cm3.
Radium
- und Actiniumreihe).
Beim Aufenthalt in Häusern liegt die
Der Mensch ist von jeher dem Einfluss ionisierender Strahlung (Radioaktivität) ausgesetzt.
Strahlenbelastung
durch T. höher als im Freien; hier spielen die verwendeten
Unter B. versteht man die Berücksichtigung ökologischer Aspekte beim Bauen, so dass durch die Bautätigkeit und die verwendeten Materialien möglichst geringe Eingriffe in die Naturkreisläufe vorgenommen werden, d.h. Luft, Wasser und Boden möglichst wenig beeinträchtigt werden.
Baustoffe
die entscheidende Rolle (
Die L. bietet die Möglichkeit, die Belastung durch von Baustoffen ausgehender ionisierender Strahlung (Radioaktivität) abzuschätzen.
Leningrader Summenformel
).
Aus natürlichen Quellen wird der Mensch neben der T. noch durch
(auch: Höhenstrahlung) K. besteht aus energiereichen Teilchen, die aus dem Weltall stammen.
kosmische Strahlung
und durch
Inkorporation bedeutet die Aufnahme chemischer oder radioaktiver Substanzen (Radionuklide) in das Innere des Körpers durch Atmen, Essen und Trinken oder über die Poren der Haut.
Inkorporation
von
Radionukliden (besonders stark durch
R. ist ein radioaktives Edelgas, Ordnungszahl 86, R. entsteht durch natürlichen Zerfall von Radium. R. ist die wichtigste Quelle der natürlichen Strahlenbelastung des Menschen.
Radon
) belastet.
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