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Rubrik: Radioaktivitaet
| Stichwort: Radioaktive Nuklide
Umweltlexikon-online.de: Radioaktive Nuklide
R. sind instabile Atomkerne oder Nuklide, die dem radioaktiven Zerfall unterliegen (Radioaktivität). Sie wandeln sich direkt oder über radioaktive Zwischenprodukte (Tochternuklide) in stabile Nuklide um.Jedes R. hat eine für sich charakteristische physikalische
Man unterscheidet die physikalische und die biologische Halbwertszeit und die aus beiden abgeleitete effektive Halbwertszeit.
Halbwertszeit
. Es gibt nur wenige natürlich vorkommende R., hierzu gehören: Kalium-40,
Chemisches Element der IV. Hauptgruppe, Symbol C, Ordnungszahl 6, Schmelzpunkt 3.550 Grad C, Siedepunkt 4.830 Grad C, Dichte 3,15 g/cm3 (Diamant), 2,1 - 2,3 g/cm3 (Graphit), Nichtmetall.
Kohlenstoff
-14 und
Wasserstoff gilt wegen seiner sauberen Verbrennung als Energieträger der Zukunft. Er verbrennt zu Wasser, dabei wird kein klimawirksames Kohlendioxid gebildet. Lediglich bei hohen Temperaturen kommt es durch Reaktion mit der Luft zur Bildung von Stickoxiden.
Wasserstoff
-3 sowie Nuklide der
Chemisches Element, Symbol U, Ordnungszahl 92, Schmelzpunkt 1.132 Grad C, Siedepunkt 3.818 Grad C, Dichte 19,2 g/cm3, Schwermetall, dessen Verbindungen sehr giftig sind (MAK-Wert 0,25 mg/m3).
Uran
- und Thoriumreihe (Natürliche
Der Mensch ist von jeher dem Einfluss ionisierender Strahlung (Radioaktivität) ausgesetzt.
Strahlenbelastung
). Die überwiegende Zahl kann nur künstlich hergestellt werden durch
Bei der Spaltung schwerer Atomkerne in zwei leichte Kerne werden große Mengen Energie in Form von Wärme frei.
Kernspaltung
(
Kernkraftwerke gewinnen die zur Stromerzeugung notwendige Prozesswärme nicht durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe oder durch Sonnenenergie, sondern durch Kernspaltung.
Kernkraftwerk
) oder bestimmte Kernreaktionen.
Die radioaktiven Nuklide jedes chemischen Elementes liegen in einem bestimmten prozentualen Verhältnis zusammen mit ihren stabilen Isotopen vor. Sie werden mit der Nahrung, dem
Trinkwasser ist weltweit gesehen eine Mangelware und die Lage wird sich in den nächsten Jahrzehnten weiter verschärfen.
Trinkwasser
oder durch
Einatmung von Gasen, Dämpfen, zerstäubten Flüssigkeiten. Teile der inhalierten Stoffe gelangen durch Aufnahme über die Schleimhäute des Lungengewebes in den Körper und entfalten dort ihre Wirkung.
Inhalation
aufgenommen. Aus dieser Aufnahme resultiert eine jährliche Exposition von durchschnittlich 0,25 mSv (ohne
R. ist ein radioaktives Edelgas, Ordnungszahl 86, R. entsteht durch natürlichen Zerfall von Radium. R. ist die wichtigste Quelle der natürlichen Strahlenbelastung des Menschen.
Radon
und seine Zerfallsprodukte), der größte Anteil entfällt dabei auf Kalium-40.
Jede Exposition gegenüber ionisierender
Strahlung ist Energie, die in Form von Wellen bzw. Teilchen ausgesandt wird. Als Strahlung bezeichnet man die elektromagnetische Strahlung dazu gehören Radiowellen, Mikrowellen, Infrarotstrahlung, Licht, UV-Strahlung, Röntgenstrahlung, Gammastrahlung, und die beim radioaktiven Zerfall entstehende Teilchenstrahlung, wozu Alphastrahlung, Betastrahlung und Neutronenstrahlung gerechnet werden (ionisierende Strahlung).
Strahlung
wie sie von Radionukliden ausgeht wirkt mutagen, dabei gibt es keinen Unterschied zwischen
Strahlung ist Energie, die in Form von Wellen bzw. Teilchen ausgesandt wird. Als Strahlung bezeichnet man die elektromagnetische Strahlung dazu gehören Radiowellen, Mikrowellen, Infrarotstrahlung, Licht, UV-Strahlung, Röntgenstrahlung, Gammastrahlung, und die beim radioaktiven Zerfall entstehende Teilchenstrahlung, wozu Alphastrahlung, Betastrahlung und Neutronenstrahlung gerechnet werden (ionisierende Strahlung).
Strahlung
natürlicher und künstlicher Quellen.
Die Anwesenheit von Radionukliden und anderer Komponenten der natürlichen Hintergrundstrahlung legen die Vermutung nahe, dass der Mensch Schutzmechanismen dagegen entwickeln konnte. Epidemologische Befunde weisen jedoch daraufhin, dass die Hintergrundstrahlung für einen Teil der sogenannten spontanen Krebsrate verantwortlich ist.
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Stand: 3. Juli 2004
Erstellt: 20. September 2001