Umweltlexikon

Film über tierschutzgerechtes Management

Erstmals wollen Vertreter von Kommission, Parlament und Rat der EU den illegalen Import von Hölzern und Holzprodukten europaweit regeln.
Nie zuvor hat sich das Leben auf unserem Planeten so rasch verändert, wie in den vergangenen hundert Jahren. Immer mehr Lebensräume werden unbewohnbar, Tier- und Pflanzenarten sterben in geradezu unheimlichem Tempo aus.

Der Internationale Koordinierungsrat des UNESCO-Programms Der Mensch und die Biosphäre (MAB) wird im nächsten Jahr in Deutschland tagen.

Rund 20.000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene fordern zusammen mit dem WWF die deutschen Kinderbuchverlage auf, ihre Produktion verantwortlich zu gestalten.

Klimaschutz im Wald muss die Interessen der Waldbewohner und den Schutz der Biodiversität berücksichtigen. Dies ist die Hauptforderung von CARE und WWF.

Rund 65.000 junge Aale wird Ministerin Ilse Aigner in der Havel aussetzen, mit dem Ziel, den Bestand der Tiere in den Flüssen zu stärken.
Mit insgesamt 5.000 Euro ist der Hochwasserpreis der Hochwassernotgemeinschaft Rhein e. V. dotiert, der sich vorallem an Kunstschaffende auch über den Mitgliedsbereich der HWNG Rhein hinaus richtet.
Naturschutz
Die Aufgabe des Naturschutzes ist der Erhalt von wildlebenden Pflanzen- und Tierarten, ihrer Lebensgemeinschaften und natürlicher Lebensgrundlagen sowie der Erhalt von Landschaften und Landschaftsteilen unter natürlichen Bedingungen.Die Schutzziele werden im
Der Bund als Rahmengesetzgeber hat das B. am 20.12.1976 erlassen (letzte Änderung vom 21. September 1998; BGBl. I 1998 S. 2994).
Bundesnaturschutzgesetz
festgelegt. Insbesondere sollen
- die Leistungs- und Funktionsfähigkeit des Naturhaushalts erhalten,
- die Regenerations- und nachhaltige Nutzungsfähigkeit der Naturgüter bewahrt,
- die Tier- und Pflanzenwelt in ihren Lebensräumen geschützt,
- die Vielfalt, Eigenart und Schönheit sowie den Erholungswert von Natur und Landschaft dauerhaft bewahrt
und so die Lebensgrundlage des Menschen und die Voraussetzungen für die Erholung von Natur und Landschaft nachhaltig gesichert werden.
Durch die Ausweisung von besonderen Schutzgebieten, die vor unerwünschten Veränderungen bewahrt werden, sollen in der Praxis Natur- und
Aufgrund des zunehmenden Artensterbens kommt dem A. wachsende Bedeutung zu.
Artenschutz
sowie der Schutz von natürlichen Lebensgemeinschaften und ihren Lebensräumen (den Biotopen) verwirklicht werden.
Man unterscheidet verschiedene Arten von Schutzgebieten:
Naturschutzgebiete, Nationalparke, Biosphärenreservate, Landschaftsschutzgebiete, Naturparke oder Naturdenkmäler.
Der Schutz der Natur als staatliche Verantwortlichkeit reicht in Deutschland mit der Ausweisung des ersten Naturschutzgebietes (1836) und ersten Naturschutzgesetzen (z.B.1875 preußisches Schutzwaldgesetz) in das 19. Jahrhundert zurück. Das Reichs-
siehe Stichwort Bundesnaturschutzgesetz
Naturschutzgesetz
von 1935 stellte bereits einen verhältnismäßig weitreichenden Schutz dar und behielt bis zum in Kraft treten des Bundesnaturschutzgesetzes 1976 Geltung.
Erst in den siebziger Jahren erhielt der Naturschutz neue Impulse, u.a. durch die Arbeiten des Club of Rome (Grenzen des Wachstums;
W. sind im wesentlichen computergestützte Simulationen zukünftiger Entwicklungen auf der Erde.
Weltmodelle
). Erst in dieser Zeit setzte sich die Erkenntnis durch, dass die natürlichen
Der Begriff Ressourcen bezeichnet die Gesamtheit aller natürlichen Rohstoffe oder Mittel um bestimmte Aufagben zu lösen.
Ressourcen
nicht unbegrenzt zur Verfügung stehen und die natürlichen Lebensgrundlagen für zukünftige Nutzung erhalten werden müssen.
Bislang werden zum Schutz der Natur vorwiegend erhaltende (konservierende) Maßnahmen (
Aufgrund des zunehmenden Artensterbens kommt dem A. wachsende Bedeutung zu.
Artenschutz
, Naturschutzgebiete) ergriffen, die sich v.a. am Nutzen für den Menschen orientieren. Erst in jüngster Zeit setzt sich zunehmend die Erkenntnis durch, dass ganzheitlicher Naturschutz, der den ökologischen Erfordernissen unserer
Der Begriff der Umwelt ist geprägt durch die anthropogene Sichtweise des Menschens. Umwelt ist danach definiert, als dem Menschen umgebende Medien (Wasser, Boden, Luft usw.) und aller darin lebenden Organismen.
Umwelt
Rechnung trägt, unabhängig von dem konkreten kurzfristigen Nutzen des Menschen zu erfolgen hat.
Als weiterer Schritt zum Schutz der Natur trat 1992 die europäische Richtlinie zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen (FFH-Richtlinie) in Kraft. Mit der Unterzeichnung der Richtlinie verpflichten sich die EU-Mitgliedsstaaten ein europaweites Netz von ausgewiesenen Schutzgebieten einzurichten (Natura 2000).
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Der Bund als Rahmengesetzgeber hat das B. am 20.12.1976 erlassen (letzte Änderung vom 21. September 1998; BGBl. I 1998 S. 2994).
Bundesnaturschutzgesetz
,
Mit Beginn der staatlichen Umweltpolitik ca. 1970 geprägter Begriff für Maßnahmen zum Schutz der Umwelt und damit der Lebensgrundlagen von Organismen einschließlich des Menschen, wobei bedingt durch die anthropozentrische Sichtweise die Eigenrechte der Natur zu wenig Berücksichtigung finden.
Umweltschutz
,
Aufgrund des zunehmenden Artensterbens kommt dem A. wachsende Bedeutung zu.
Artenschutz
Weiterführende Informationen:
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Naturschutz vom Laufsteg
Berlin, 05.08.2010: Der WWF Deutschland erhält Unterstützung aus der Modebranche. Der Berliner Modeschöpfer Michael Michalsky hat für die Naturschutzorganisation eine exklusive T-Shirt Kollektion mit dem Titel PROTECT! - MICHALSKY for WWF entworfen. |
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Lebensraum Totholz - Gestaltung und Naturschutz im Garten
Darmstadt, 09.07.2010: Totholz ist die Grundlage für neues Leben und einer der wertvollsten Lebensräume überhaupt. Denn das tote Holz zersetzt sich in Wald und Natur zu wertvollem Humus für junges Grün. Die Artenvielfalt der beteiligten Pflanzen, Tiere und Pilze ist überwältigend. |
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Bundesamt für Naturschutz sucht die Natursportfamilie des Jahres
Bonn, 15.06.2010: Bereits zum siebten Mal veranstaltet das Bundesamt für Naturschutz (BfN) im August 2010 Europas größtes Natursportprojekt, den Naturathlon. In diesem Jahr sucht das BfN unter dem Motto Natursport begeistert die Natursportfamilie des Jahres. Das neue Konzept wurde speziell auf die generationsübergreifende Zielgruppe Familie ausgerichtet und die Natursport-Disziplinen standardisiert. |
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Naturschutzrecht nicht aufweichen!
Berlin, 05.06.2009: Bekommen wir ein halbwegs akzeptables Naturschutzgesetz? Oder gelingt es der Koalition ewig Gestriger, die Zerstörung der Natur zu erleichtern und privaten Gewinninteressen Vorrang vor Interessen der Allgemeinheit, vor dem Schutz von Arten und Biotopen, zu verschaffen? Übernimmt Deutschland Verantwortung für ... |
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Naturschutz und ländliche Entwicklung
Bonn, 25.05.2009: In Bonn wurden die Gewinner des Bundeswettbewerbs für Naturschutzgroßprojekte und ländliche Entwicklung, "idee.natur Zukunftspreis Naturschutz", ermittelt. Eine interdisziplinär besetzte, elfköpfige Jury hat aus zehn Beiträgen der zweiten Wettbewerbsstufe die fünf Siegerkonzepte ausgewählt. |
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