Startseite
|
Rubrik: Mobilitaet_Verkehr
| Stichwort: Schichtlademotor
Umweltlexikon-online.de: Schichtlademotor
Der S. ist ein Ottomotor, der zur Verringerung der Schadstoffemissionen (Schadstoffe aus Kfz) ähnlich wie der Magermotor mit Luftüberschuß (Luftzahl) betrieben wird.Der Brennraum ist mehr oder weniger stark in zwei Zonen geteilt. Die erste, in der Nähe der Zündkerze, wird mit fettem, leicht entzündlichem Gemisch gefüllt, das dann gleichsam als Fackel das sehr magere Gemisch im übrigen Brennraum entzünden kann.
K. (CO) ist ein Gas ohne Farbe, Geruch und Geschmack; Hauptquelle sind Verbrennungsprozesse.
Kohlenmonoxid
und
K. Verbindungen der organischen Chemie aus Kohlenstoff und Wasserstoff, meist in einem Gerüst aus Kohlenstoffatomen. Während beispielsweise Propan ein kettenförmiger K. ist, ist Benzol ein ringförmiger K.
Kohlenwasserstoffe
können wegen des genügend vorhandenen
Sauerstoffs in der zweiten Zone vollständig verbrennen. Die
Stickoxid-Bildung wird weitgehend verhindert, da die
Verbrennungs-Temperatur in beiden Zonen niedriger ist. Die geschichtete Ladung neigt weniger zum Klopfen, der
Oktanzahl-Bedarf des Kraftstoffs ist also niedriger.
S. haben zwar früher die US-Grenzwerte für Schadstoffemissionen aus Kfz (
Höchstwerte für die rechtlich zulässige Schadstoffabgabe an die Umwelt, zumeist in Gewichts- oder Volumenanteilen definiert (z.B. in TA Luft).
Emissionsgrenzwerte
) erfüllt und wurden z.B. von der Firma Honda damals auch in die USA exportiert. Sie erreichen aber nicht so niedrige Schadstoffwerte wie die
Drei-Wege-Katalysatoren.
Weitere Meldungen zum Thema "Motor":
3560 Aufrufe seit August 2009
Stand: 24. Februar 2012
Erstellt: 8. Mai 2001