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Umweltlexikon-online.de: Schichtlademotor


Der S. ist ein Ottomotor, der zur Verringerung der Schadstoffemissionen (Schadstoffe aus Kfz) ähnlich wie der Magermotor mit Luftüberschuß (Luftzahl) betrieben wird.

Der Brennraum ist mehr oder weniger stark in zwei Zonen geteilt. Die erste, in der Nähe der Zündkerze, wird mit fettem, leicht entzündlichem Gemisch gefüllt, das dann gleichsam als Fackel das sehr magere Gemisch im übrigen Brennraum entzünden kann. Kohlenmonoxid und Kohlenwasserstoffe können wegen des genügend vorhandenen Sauerstoffs in der zweiten Zone vollständig verbrennen. Die Stickoxid-Bildung wird weitgehend verhindert, da die Verbrennungs-Temperatur in beiden Zonen niedriger ist. Die geschichtete Ladung neigt weniger zum Klopfen, der Oktanzahl-Bedarf des Kraftstoffs ist also niedriger.

S. haben zwar früher die US-Grenzwerte für Schadstoffemissionen aus Kfz ( Emissionsgrenzwerte ) erfüllt und wurden z.B. von der Firma Honda damals auch in die USA exportiert. Sie erreichen aber nicht so niedrige Schadstoffwerte wie die Drei-Wege-Katalysatoren.

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Stand: 24. Februar 2012
Erstellt: 8. Mai 2001
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