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Umweltlexikon-online.de: Magermotor


Der M. ist ein Ottomotor, der mit Luftüberschuß arbeitet.

Dafür wird das Kraftstoff- Luft -Gemisch so eingestellt, daß mehr Sauerstoff in den Brennraum gelangt, als zur Verbrennung des Kraftstoffs nötig ist. Dadurch kann die Emission von Kohlenmonoxid und Kohlenwasserstoffen ( Schadstoffe aus Kfz) sowie der Kraftstoffverbrauch verringert werden.

Eine Verringerung der Stickoxide beim M. kann durch weitere Maßnahmen erreicht werden: Eine höhere Zündspannung (elektronische Hochspannungskondensatorzündung) verschiebt die magere Laufgrenze insb. beim Kaltstart. Mittels Lambda-Regelung durch eine der Lambda-Sonde ähnlichen Magersonde wird die Luftzahl Lambda über 1,2 gehalten; ein Anstieg der Kohlenwasserstoffe kann durch einen Oxidationskatalysator (Katalysator) ausgeglichen werden.

Bei richtiger Führung der Mischungsvorgänge kann durch ein homogenisiertes oder gezielt geschichtetes Gemisch (Schichtlademotor) eine niedrige Kohlenmonoxid und Kohlenwasserstoff- Emission mit geringer Stickoxidbildung kombiniert werden.

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Stand: 15. Juni 2004
Erstellt: 21. Mai 2001
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in Kooperation mit der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis
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