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Rubrik: Mobilitaet_Verkehr
| Stichwort: Kraftstoffzusätze
Umweltlexikon-online.de: Kraftstoffzusätze
Um die Eignung von Kraftstoffen für Kraftfahrzeuge zu verbessern, werden ihnen K. in kleinen Mengen beigegeben.Benzin enthält meist Zusätze gegen Vorzündungen und Nachlaufen, gegen Vergaservereisung, zur Vergaserreinigung, gegen Rückstandsbildung, zur Bindung von
Chemisches Element der I. Nebengruppe, Symbol Cu, Ordnungszahl 29, Schmelzpunkt 1.083 Grad C, Siedepunkt 2.395 Grad C, ist ein Schwermetall und Halbedelmetall.
Kupfer
und gegen
K. ist eine von der Oberfläche ausgehende, allmähliche Zerstörung von Metallen, aber auch nichtmetallischer Werkstoffe.
Korrosion
. Außerdem werden zur Erhöhung der Klopffestigkeit (
Oktanzahl)
Antiklopfmittel zugesetzt. Am wirkungsvollsten sind die Bleizusätze (
= Tetraethylblei.
Bleitetraethyl
). Ihr Anteil ist aber wegen ihrer Giftigkeit in den letzten Jahren schon reduziert worden (
Benzinbleigesetz).
Seit Januar 1988 ist verbleites Normalbenzin in der BRD verboten. 1989 waren noch 41% des in den alten Bundesländern abgesetzten Otto-Kraftstoffs verbleites Benzin. Bleizusätze werden beim bleifreien Benzin ganz durch andere Zusätze ersetzt. Als solche eignen sich, allerdings in etwas größeren Mengen,
A. ist eine Sammelbezeichnug für aromatische Kohlenwasserstoffe, die als Grundkörper einen Kohlenwasserstoff der Summenformel C6H6 enthalten (Benzol).
Aromaten
,
Zumeist leichtflüchtige, brennbare Flüssigkeiten (Dimethylether gasförmig).
Ether
und
A. sind Kohlenwasserstoffe mit einer oder mehreren Hydroxigruppen.
Alkohole
(
Die Alkohole Methanol und Ethanol sind in reiner Form (M 100 und E 100) oder als Beimischung zu Benzin oder Diesel als Kraftstoff geeignet.
Alkoholkraftstoff
), die ebenso wie die anderen K. meist nicht vollständig verbrennen und
Stoffe, die durch ihre chemische oder physikalische Wirkung in der Lage sind, Mensch und Umwelt zu schädigen.
Schadstoffe
bilden (
Schadstoffe aus Kfz).
Diesel enthält zum Teil die gleichen K. wie
Benzin und außerdem Zündbeschleuniger, Fließverbesserer und
Stoffe, die Produkten in (kleinen) Mengen zugesetzt werden, um deren Eigenschaften zu verändern.
Additive
zur Unterdrückung der Rauchbildung und gegen Schlammbildung. Außerdem enthält
Diesel Schwefelverbindungen, deren Entfernung bei der Herstellung in der
In R. wird aus rohem Erdöl durch Destillation v.a. Benzin und Heizöl gewonnen.
Raffinerie
nur bis zu einem gewissen Grad betrieben wird. Sie werden fast vollständig zu
S. ist ein farbloses, stechend riechendes Gas, das beim Einleiten in Wasser schweflige Säure bildet. In der Natur befindet sich S. in vulkanischen Gasen und im Erdgas. 98 Prozent des industriell erzeugten S. dient zur Schwefelsäureherstellung.
Schwefeldioxid
verbrannt. Der Schwefelgehalt ist auf 0,2 Gew.-% gesetzlich begrenzt; eine weitere Reduzierung auf 0,05% ist aufgrund von Plänen der EG ab 1.10.1996 vorgesehen.
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Stand: 11. Februar 2003
Erstellt: 21. Mai 2001