Umweltlexikon


Zum Welttag der Ozeane warnt der WWF vor der fortschreitenden Industrialisierung und Plünderung der Weltmeere.
Die Europäische Kommission hat heute eine neue Studie vorgelegt, die der Frage nachgeht, wie die Länder in Europa mit geschlechterspezifischen Ungleichgewichten im Bildungsbereich umgehen.
Werbung mit Klimaschutzargumenten darf die Verbraucher nicht mit Selbstverständlichkeiten in die Irre führen. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und sieben Verbraucherzentralen haben deshalb 38 Unternehmen bundesweit abgemahnt, die für ihre Produkte mit dem Hinweis warben sie seien FCKW-frei, obwohl FCKW seit langem verboten ist.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat anlässlich des Oder-Hochwassers die Reformierung der Wasserstraßenverwaltung gefordert.
Mit insgesamt 5.000 Euro ist der Hochwasserpreis der Hochwassernotgemeinschaft Rhein e. V. dotiert, der sich vorallem an Kunstschaffende auch über den Mitgliedsbereich der HWNG Rhein hinaus richtet.

Angesichts der unabsehbaren Umweltschäden durch die aktuelle Ölkatastrophe im Golf von Mexiko fordert der WWF ein Aussetzen weitere neuer Bohrvorhaben auf See.

Hohe CO2-Einsparung und gute Vermittlungsquoten

große Chance auch für Entwicklungsländer.
Geschwindigkeitsbegrenzung
In der Diskussion wird die G. im Kfz-Verkehr unterschieden nach einer G. innerhalb geschlossener Ortschaften und einem Tempolimit auf Landstraßen und Autobahnen.Innerorts: 50 km/h, die geltende G., ist für Straßen in denen Menschen leben, Kinder spielen oder zur Schule gehen, sich ältere Menschen und Radfahrer bewegen, zu schnell. Rund 65% aller Unfälle mit Verletzten und Getöteten geschehen auf Innerortsstraßen, Opfer sind die o.g. Personengruppen (Verkehrsunfälle).
Nach großräumigen Versuchen mit einer G. auf 30 km/h, die zeigten, daß die Unfall- und Verletzungsgefahr deutlich sinkt, der Ausstoß giftiger Autoabgase um 10 bis 32% (
Schadstoffe aus Kfz) abnimmt und der Lärmpegel (
Straßenverkehrslärm) um etwa 30% zurückgeht (entspricht einer Halbierung der Automenge), hat der Deutsche Städtetag 1989 eine generelle Herabsetzung der Innerortsgeschwindigkeit auf 30 km/h (mit Ausnahme der Hauptverkehrsstraßen) gefordert. Dies hat der Bundesrat abgelehnt, den Kommunen jedoch weitgehend freie Hand bei der Einrichtung von Tempo-30-Zonen gegeben (
Im Rahmen der Stadtentwicklungsplanung, der Stadterneuerung und der kommunalen Verkehrsplanung sollen durch V. die negativen Auswirkungen des motorisierten Individualverkehrs vermindert werden.
Verkehrsberuhigung
).
Eine generelle G. auf 100 km/h auf Autobahnen (bisher keine G., lediglich "Richtgeschwindigkeit" 130 km/h) und 80 km/h auf Landstraßen (bisher 100 km/h) ist im Hinblick auf Verkehrssicherheit und
Mit Beginn der staatlichen Umweltpolitik ca. 1970 geprägter Begriff für Maßnahmen zum Schutz der Umwelt und damit der Lebensgrundlagen von Organismen einschließlich des Menschen, wobei bedingt durch die anthropozentrische Sichtweise die Eigenrechte der Natur zu wenig Berücksichtigung finden.
Umweltschutz
dringend erforderlich. Die Durchschnittsgeschwindigkeit (Fahrgeschwindigkeit) auf Autobahnen nimmt von Jahr zu Jahr stetig zu (1991 = 130km/h).
Mit zunehmender Geschwindigkeit steigen die Unfallfolgen, der Energieverbrauch und die Schadstoffemissionen überproportional an. Etwa 20 bis 30% der Toten und Verletzen könnten noch leben bzw. gesund sein, die Stickoxid-Emissionen um ca. 23% gesenkt werden, und mindestens 11% des derzeitigen Treibstoffverbrauchs könnten durch eine G. eingespart werden. Mit Tempo 80/100 könnte außerdem der Gesamt-Ausstoß des Treibhausgases
Farbloses, unbrennbares, schwach säuerliches riechendes und schmeckendes Gas. In freiem Zustand natürlicher Bestandteil von Luft (0,03 0,036 Vol.-Prozent) und Mineralquellen.
Kohlendioxid
(CO2) um rund 8% gesenkt werden (
Die während des Tages einfallende Sonnenstrahlung (Globalstrahlung) wird von der Atmosphäre und vom Erdboden in Form von Wärme gespeichert und nachts als Infrarotstrahlung in den Weltraum abgegeben.
Treibhauseffekt
).
Seit Jahren fordern weite Kreise der Politik, der Polizei, der Verkehrs- und Umweltforschung und die Umweltverbände die Einführung eines Tempolimits, doch hat bisher der konservative Gesetzgeber - wider alle überzeugenden Erkenntnisse und Vernunft - die Einführung einer G. strikt abgelehnt. Außer in der BRD gelten in allen zivilisierten Ländern auf Autobahnen G. zwischen 88 km/h (USA) und 140 km/h, in den neuen Bundesländern gilt bis zur baulichen Angleichung an westdeutsche Autobahn-Verhältnisse die G. 100 km/h.
Die fehlenden G. in der BRD müssen wohl dem Einfluß der Automobilindustrie zugeschrieben werden, da inzwischen die Mehrheit der Bevölkerung für G. ist. 1991 sprachen sich 58% der West-Fahrer und 78% der Ost-Fahrer für eine allgemeine G. auf Autobahnen aus.
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Achtung: Verliebte Rehe im Verkehr
Hamburg,19.07.2010: Die hochsommerliche Hitze bringt die Hormone der Rehe in Wallung! An schwülen Tagen, vor allem wenn ein Gewitter in der Luft liegt, lockt die Ricke den Rehbock jetzt mit Fieptönen und einem Duftsekret, um dem Bock ihren Paarungswillen zu signalisieren, sagt Hilmar Freiherr von Münchhausen, Geschäftsführer der Deutschen Wildtier Stiftung. |
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Feinstaubskandal: Merkwürdiger Verkehrsunfall an Messstation
Leipzig, 29.11.2008: Am 26.11.2008 ist nach einem Verkehrsunfall die Feinstaubmessstation Leipzig-Mitte ausgefallen. Diese hatte bereits 34 Grenzwertüberschreitungen in diesem Jahr registriert. Nur 35 Tage sind im Jahr laut EUVerordnung und BISchG erlaubt. |
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Kiffen für die Wissenschaft - Drogen im Straßenverkehr
Würzburg, 07.09.2008: Kiffen für die Wissenschaft - so ließe sich ein Forschungsprojekt an der Universität Würzburg betiteln. An der Studie des Interdisziplinären Zentrums für Verkehrswissenschaft haben inzwischen schon rund 170 Konsumenten von Cannabis und anderen Drogen teilgenommen. |
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Allergisch auf Straßenverkehr
Neuherberg, 02.07.2008: Allergische Erkrankungen treten häufiger auf bei Kindern, die in der Nähe stark befahrener Straßen aufwachsen. Dies ist das Ergebnis einer Studie an mehreren tausend Münchener Kindern, die jetzt im American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine* veröffentlicht wurde. |
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Verkehrsverstöße europaweit ahnden
Brüssel, 22.03.2008: Für Verkehrsverstöße in anderen Mitgliedstaaten sollen zukünftig Bußgelder erhoben werden. Die Europäische Kommission hat soeben einen Vorschlag für eine Richtlinie vorgelegt, die die grenzübergreifende Ahndung der gefährlichsten Verstöße gegen die Verkehrsordnung erleichtern soll. Zur Ermittlung der Identität von Fahrern sollen technische Geräte und Rechtsinstrumente eingesetzt werden. |
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