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Umweltlexikon-online.de: Diesel


D. ist ein Kraftstoff für Dieselmotoren, auch D.-Kraftstoff, D.-Öl, Gasöl genannt, der aus Kohlenwasserstoffen mit einem Siedebereich zwischen 170 und 370 Grad C (wie leichtes Heizöl) und aus Kraftstoffzusätzen besteht.

Im Gegensatz zum Ottokraftstoff, bei dem die Klopffestigkeit (Oktanzahl) eine wichtige Rolle spielt, kommt es beim D. wegen der anderen Mischung von Kraftstoff und Luft in Form von Gas , Nebel und Tröpfchen auf die Zündfähigkeit des Kraftstoffs an. Der Schwefelgehalt von D. ist gesetzlich auf 0,05 Gew.-Prozent festgesetzt.

Im Gegensatz zu Benzinmotoren emittieren Dieselmotoren die Reste von nur teilweise verbrannten Gasen und Rußpartikel. Die Gase entstehen bei der Zerstäubung des Dieselöls und können ein schwaches krebserregendes Potential besitzen. Rußemissionen sind bei modernen Dieselmotoren so fein, dass sie besser lungengängig sind und eine erhöhte Belastung für empfindliche Personen darstellen.


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Stand: 11. Februar 2003
Erstellt: 9. Mai 2001
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in Kooperation mit der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis
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