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Rubrik: Luft_Klima
| Stichwort: Rauchgasentschwefelungsanlagen
Umweltlexikon-online.de: Rauchgasentschwefelungsanlagen
R. (REA) sind Anlagen, bei denen Schwefeloxide (Schwefeldioxid SO2 und Schwefeltrioxid SO3) aus Rauchgasen abgeschieden werden.R. können außer bei
K. ist ein fossiler Brennstoff, der sich in Jahrmillionen aus abgestorbenen Pflanzen unter Luftabschluß und dem Druck darüberliegender Gesteinsschichten gebildet hat, und zwar in der Reihenfolge Holz, Torf, Braun-, Steinkohle, Anthrazit.
Kohle
- und Ölkraftwerken auch zur Reinigung in anderen Industriezweigen (z.B. Eisen- und
S. wird auch als sogenannte Hüttenindustrie bezeichnet.
Stahlindustrie
, chemische
Auch als sekundärer Sektor bezeichnet, in Abgrenzung von Landwirtschaft (primärer Sektor) und Dienstleistungen (tertiärer Sektor).
Industrie
) eingesetzt werden. Es wird zwischen trockenen, nassen und trocken-regenerativen R. unterschieden. Bei den trockenen Verfahren wird i.d.R. gemahlener
K. ist ein traditioneller Baustoff zur Herstellung von Mörtel, Putz, Estrich, Anstrichen und Kunststeinen.
Kalk
in die Feuerung eingeblasen, wo er sich mit SO2 zu Sulfit verbindet und dadurch der natürliche Einbindungsgrad von SO2 in der Asche erhöht wird (
siehe Rauchgasentschwefelungsanlagen.
Trocken-Additiv-Verfahren
).
Bei den nassen Verfahren werden die SO2-haltigen Rauchgase in einer speziellen Anlage mit feinen Kalkschlammtröpfchen besprüht, wobei sich SO2 und
K. ist ein traditioneller Baustoff zur Herstellung von Mörtel, Putz, Estrich, Anstrichen und Kunststeinen.
Kalk
zu
G. dient zur Herstellung von Putz, Stuck und Spachtelmassen, G.-Karton, G.-Faserplatten und G.-Bausteinen.
Gips
verbinden (
REA-Gips). Anstelle von Kalkschlamm können auch Ammoniaklösungen (Walther-Verfahren) oder Natriumsulfit (Wellmann-Lord-Verfahren) verwendet werden. Der Abscheidegrad für
S. sind Gase, die insb. bei der Reaktion von in fossilen Brennstoffen wie Kohlen und Erdölen enthaltenen Schwefel mit dem Sauerstoff der Luft entstehen.
Schwefeloxide
liegt bei trockenen Verfahren bei nur 50%, bei nassen bei über 95%. Aufgrund der Großfeuerungsanlagenverordnung mußten alle deutschen Kraftwerke mit einer Wärmeleistung von mehr als 300 MW bis zum 1.7.1988 mit nassen R. ausgerüstet werden.
Aufgrund der neuen
TA Luft von 1986 müssen auch Kohlekraftwerke mit einer Wärmeleistung von weniger als 50 MW mindestens nach dem trockenen Verfahren entschwefelt werden.
Durch den Einsatz von R. fielen 1989 in westdeutschen Steinkohlekraftwerken rd. 1,8 Mio t
G. dient zur Herstellung von Putz, Stuck und Spachtelmassen, G.-Karton, G.-Faserplatten und G.-Bausteinen.
Gips
an, in Braunkohlekraftwerken rd. 1,2 Mio t. Der
G. dient zur Herstellung von Putz, Stuck und Spachtelmassen, G.-Karton, G.-Faserplatten und G.-Bausteinen.
Gips
aus Steinkohlekraftwerken wird zu 100% verwertet, vorwiegend in der Bauindustrie (
REA-Gips).
Der in Braunkohlekraftwerken anfallende
G. dient zur Herstellung von Putz, Stuck und Spachtelmassen, G.-Karton, G.-Faserplatten und G.-Bausteinen.
Gips
kann derzeit verfahrensbedingt aufgrund seiner Sulfit- und Sulfidbelastung nicht in der Bauindustrie eingesetzt werden, sondern wird in den Tagebaugruben (
Braunkohle) deponiert.
@Umweltlexikon?-
W. ist eine Feuerungstechnik zur Strom- und Wärmegewinnung, bei der fein gemahlene Kohle in einem Wirbelbett schwebend verbrannt wird.
Wirbelschichtfeuerung
,
Neues Verfahren zur kombinierten Entschwefelung und Entstickung von Rauchgasen aus Kohlekraftwerken.
DESONOX-Verfahren
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Stand: 28. Jänner 2003
Erstellt: 13. Mai 2001