Startseite


Umweltlexikon



die neue Internet-Plattform für Wissenschaftspädagogik.



Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat vor vermeintlichen Schnäppchen beim Kauf von Fernsehgeräten gewarnt.



Elefantenkuh Sabi dreht die Heizung ab. Und auch Affe, Nashorn und Co. stehen dem Dickhäuter in Sachen Klimaschutz in nichts nach.


Zum Wintersemester 2010/11 bietet das Zentrum für Fernstudien und Universitäre Weiterbildung (ZFUW) der Universität in Koblenz erneut eine berufliche Weiterbildungsmaßnahme zur EU-Wasserrahmenrichtlinie an.


Mit einer als Pressekonferenz inszenierten Demonstration haben Spitzenvertreter aus Umweltorganisationen, Parteien, ökologisch orientierten Verbänden und Unternehmen in Berlin vor dem Brandenburger Tor gegen die Atompolitik der Bundesregierung und für eine entschlossene Fortsetzung der Energiewende in Deutschland demonstriert.


Kosten-Nutzen-Verhältnisüberzeugt Verbraucher nicht. Die derzeitigen Angebote von intelligenten Stromzählern überzeugen die Verbraucher nicht. Dies ist das Ergebnis einer umfassenden forsa-Studie im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv).


Mit dem Affen als Tier des Monats Mai möchte der Bundesverband Menschen für Tierrechte die aktuelle Situation von Affen als Versuchstiere in den Fokus stellen.


Ökostrom ist schon lange kein Nischenprodukt mehr. Fast alle großen Energieanbieter und regionale Versorger bieten inzwischen ihren Kunde Ökostromtarife an.

Luftverschmutzung


Der Begriff L. fasst eine Vielzahl von Verunreinigungen der Luft mit umwelt- und gesundheitsgefährdender Substanzen zusammen, die sich unterteilen lassen in:
    • organische Verbindungen ( Kohlenwasserstoffe ),
    • staubförmige anorganische Stoffe (z.B. Schwermetalle ),
    • dampf- oder gasförmige anorganische Stoffe, (z.B. Schwefeldioxid (SO2)
    • Stickoxide (NOX),
    • Kohlenmonoxid (CO),
    • Kohlendioxid (CO2),
    • Fluor -, Chlor - und Schwefelwasserstoffe usw.
Emittenten sind neben Verkehr , Industrie , Kraftwerke und Müllverbrennung auch Landwirtschaft , Dienstleistungsbetriebe und die privaten Haushalte ( Heizung ). Während die L. durch Kraftwerke in den letzten Jahrzehnten drastisch reduziert wurde (Großfeuerungsanlagenverordnung), haben die Emissionen des Verkehrs teilweise weiter zugenommen ( Schadstoffe aus Kfz ).

L. trägt u.a. zu den Phänomenen des Waldsterben , Treibhauseffekt und Ozon bei und wird für den Schadstoffeintrag in Gewässer ( Saurer Regen ) und Boden ( Bodenbelastung ) als auch für gesundheitliche Schäden (z.B. Allergien) verantwortlich gemacht.

Die Überwachung der L. erfolgt Eu-weit durch ein Netz von Luftmessstationen. Die Bundesländer sind nach Bundesimmissionsschutzgesetz in Ballungsgebieten zur Feststellung des Standes und der Entwicklung von L. verpflichtet. Hunderte von Messstationen von Bund und Ländern im gesamten Bundesgebiet messen täglich die in der Luft vorkommenden Schadstoffe .

Das Umweltbundesamt erstellt täglich von 7.30 bis 22.30 Uhr Karten der Stundenmittelwerte der Schwefeldioxid -, Stickstoffdioxid- und Ozon -Konzentration stündlich aktualisiert (im Winter 3-stündlich). Die Karten der Stundenmittelwerte der Nacht sowie die Auswertungen für den jeweiligen Vortag stehen täglich ab 7.30 Uhr bereit.

Die Bundesländer geben Immissions-Berichte, Luftreinhaltepläne und Schadstoffkataster heraus. Weitere Messungen werden von den Ländern in Gebieten vorgenommen, in denen in den letzten Jahrzehnten Waldschäden aufgetreten sind ( Waldschadenserhebung ).

Bereits 1991 formulierte der Europäische Gerichtshof Kritik an der deutschen Gesetzeslage, wonach die Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft (TA Luft ) nur die Emissionsgrenzwerte für Schadstoffe aus Verbrennungsanlagen und Kraftwerken festlege, nicht aber verbindliche Immissionsstandards für die gesamte Fläche (auf die weitere Schadstoffquellen wie z.B. der Verkehr einwirken) per Rechtsverordnung fixiere.

Weiterführende Informationen:

Haupttreffer:

Luftverschmutzung in Deutschland zu hoch Luftverschmutzung in Deutschland zu hoch
Brüssel/Berlin, 09.07.2004: Die Europäische Kommission mahnt insgesamt neun EU-Staaten an, sich vermehrt um Schadstoffverringerung in Ballungszentren zu kümmern. Schon im Dezember 2003 hätten alle Mitgliedstaaten Pläne bei der Kommission vorlegen müssen. Wie diese Pläne aussehen, ist den Mitgliedstaaten selbst überlassen.
Weitere Treffer zu Ihrer Suchanfrage:
Feinstaubbelastung viel zu hoch! Feinstaubbelastung viel zu hoch!
Brüssel, 30.01.2009: Da die Luftqualitätsstandards der EU für gefährliche Feinstaubpartikel (PM10) nicht eingehalten wurden, hat die EU-Kommission Vertragsverletzungsverfahren gegen zehn Mitgliedstaaten, darunter auch Deutschland, eingeleitet. EU-Umweltkommissar Stavros Dimas erklärte: "Luftverschmutzung hat ernste Auswirkungen auf die Gesundheit, und die Einhaltung der EU-Standards muss für uns allerhöchste Priorität haben.
Bessere Luft für Europa Bessere Luft für Europa
Brüssel, 15.04.2008: Die EU-Kommission hat die Einführung neuer Zielsetzungen für Feinstaubpartikel begrüßt. Die neuen Rechtsvorschriften unterstreichen das ausdrückliche Bemühen der Europäischen Union für eine verbesserte Luftqualität in der EU. EU-Umweltkommissar Stavros Dimas erklärte : "Die Europäische Union hat heute einen entscheidenden Schritt zur Bekämpfung eines der Hauptgründe für Umwelt- und Gesundheitsprobleme unternommen.
Kippelemente im Klimasystem der Erde Kippelemente im Klimasystem der Erde
Potsdam, 06.02.2008: Menschliche Aktivitäten könnten das Klimasystem der Erde über kritische Grenzen hinaus belasten, sodass wichtige Prozesse im Gesamtgefüge "kippen" und von da an grundsätzlich anders ablaufen. In einem Artikel in der Fachzeitschrift "Proceedings of the National Academy of Sciences" (PNAS) beschreibt ein internationales Forscherteam nun, wo schon kleine Störungen ...
Verbindliche Werte für Feinstaub in EU Verbindliche Werte für Feinstaub in EU
Brüssel, 12.12.2007: Die ersten verbindlichen Werte für Feinstaub (PM2,5) hat das Europäische Parlament heute im Rahmen einer Richtlinie zur Luftqualität angenommen. Die Europäische Kommission begrüßt die Entscheidung des Parlaments, das sich in zweiter Lesung für die geänderte Richtlinie über Luftqualität und saubere Luft in Europa aussprach. Die Richtlinie stelle "ehrgeizige, aber realistische Vorgaben" ...

© 1985 - 2007 KATALYSE Institut für angewandte Umweltforschung, Köln
Dieser Text ist urheberrechtlich geschützt und nur nach schriftlicher Zustimmung des KATALYSE-Institutes frei zur weiteren Verarbeitung. Die Nutzung der Texte, auch Auszugsweise zwecks Weiterverbreitung, insbesondere die Speicherung auf andern Domains, bedürfen zuvor unserer schriflichen Zustimmung. Weitere Informationen finden Sie im Umweltlexikon-Impressum.
Druckansicht

powered by oekoserve GmbH
Webmaster: André Sepeur
Bildmaterial: Mit freundlicher Unterstützung von Picturediscount.net