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Rubrik: Luft_Klima
| Stichwort: Atmungsgifte
Umweltlexikon-online.de: Atmungsgifte
Als A. bezeichnet man Stoffe, die in die Atemkette eingreifen und die normale Sauerstoffaufnahme verhindern. Der giftigste Vertreter ist Blausäuregas (HCN, Zyklon B). Beim Einatmen dieses Giftes wird im Körper das Enzym Cytochromoxidase blockiert, wodurch die Übertragung von
Chemisches Element der VI. Hauptgruppe, Symbol O, Ordnungszahl 8, Siedepunkt 182,97 °C, Schmelzpunkt 218,79 °C, bei Normalbedingungen farb- und geruchloses Gas, tritt normalerweise als S.-Molekül auf, kann aber auch kurzzeitig atomar oder als Ozon auftreten. Es ist das häufigste Element auf der Erde (Erdrinde 46,5 Gew-%, Gewässer 89 Gew-%, Luft 23 Gew-%).
Sauerstoff
vom O
2-Transportvehikel Hämoglobin in das Gewebe unterbunden wird, das Opfer erstickt. Mit dem A. Blausäuregas wurden unter dem Namen
siehe Stichworte Zyankali, Blausäure und Atmungsgifte.
Zyklon B
in deutschen Konzentrationslagern Millionen Menschen ermordet.
Daß heute in US-amerikanischen Gaskammern mit Blausäuregas Todesurteile vollstreckt werden, mutet in diesem Zusammenhang geradezu zynisch an. Ähnlich wie Blausäure wirkt
K. (CO) ist ein Gas ohne Farbe, Geruch und Geschmack; Hauptquelle sind Verbrennungsprozesse.
Kohlenmonoxid
(CO). Als
C. werden allgemein in folgende Gruppen eingeteilt: Atmungsgifte, Binärkampfstoffe, Entlaubungsmittel, Hautkampfstoffe, Lungenkampfstoffe, Nervenkampfstoffe, Reizstoffe.
chemische Kampfstoffe
sind die A. relativ ungeeignet, da es schwierig ist, die notwendigen hohen Konzentrationen im Gelände zu erreichen.
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Stand: 10. Februar 2012
Erstellt: 10. Februar 2012