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Umweltlexikon-online.de: Aerosol


Stoffgemisch aus einem gasförmigen Stoff und flüssigen oder festen feinverteilten Bestandteilen, die man als Schwebstoffe bezeichnet.

Sind die Schwebstoffe flüssig, spricht man von Nebeln, sind sie fest, spricht man von Stäuben (Staub) oder Rauchen. Natürliche Aerosole sind z.B. Nebel, Wolken oder Vulkanstaub. Menschengemachte Aerosole sind z.B. Rauch oder Schwefeltrioxidnebel.

In der Landwirtschaft werden Aerosole beim Nebeln oder Stäuben von Pflanzenschutzmitteln eingesetzt. Praktisch alle chemischen Kampfstoffe lassen sich in Aerosol-Form verwenden. Aufgrund der Schwebfähigkeit können solche Kampfstoff-Aerosol, aber auch z.B. radioaktive Aerosole wochen- und monatelang in der Luft verbleiben (Fallout).


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Stand: 17. November 2010
Erstellt: 4. Mai 2001
Umweltlexikon-online.de ist ein Projekt des KATALYSE Institutes, Köln
in Kooperation mit der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis
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