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Rubrik: Landwirtschaft
| Stichwort: Zuckerhirse
Umweltlexikon-online.de: Zuckerhirse

Die Zuckerhirse ist eine einjährige Kurztagspflanze mit kurzer Vegetationsdauer. Sie entwickelt bis zu fünf Meter hohe Halme mit zuckerspeichernden Mark und aufrechte Rispen von 10 bis 60 cm Länge.
- Systematik: Familie: Gramineae, Art: Sorghum saccharatum
- Herkunft: Afrika
- Klimaansprüche: Wärmebedürftig, frostempfindlich, dürreresistent, teilweise Trockenstarre bis zu einsetzenden Regenfällen, d.h. angepasst an Subtropen und trockene Tropen
- Bodenansprüche:arme Böden ausreichend: optimal tiefgründiger
L. und Holz waren die einzigen Grundbaustoffe für den Hausbau der frühen Germanen.
Lehm
oder sandiger
L. und Holz waren die einzigen Grundbaustoffe für den Hausbau der frühen Germanen.
Lehm
-
Zur Erhaltung einer möglichst naturnahen Vielfalt von Pflanzen und Tieren auch in einer Acker- und Gemüsekultur empfiehlt es sich, mehrere Pflanzenarten zeitlich nacheinander auf einem Feldstück anzubauen.
Fruchtfolge
:
Der Parakautschukbaum ist ein schnellwachsender, in Kultur bis 15 Meter hoher,in Wildnis bis 40 Meter hoher, laubabwerfender Baum, der im Rindenteil von Stamm und Zweigen Latex als Ausgangsprodukt für Naturkautschuk enthält.
Soja
und
Der Mais ist eine einhäusige, getrenntgeschlechtlich (monözisch) Pflanze, die bis zu 2,5 Meter hohe Stängel hat, die in einen männlichen Blütenstand enden. Die weiblichen Blütenstände entspringen der mittleren Stängelhälfte. Die Fremdbestäubung erfolgt durch den Wind.
Mais
, nicht nach Tabak - Aussaat: Reihenabstand etwa ein Meter, Saatdichte: 9 bis 12 Samen pro Meter, d.h. 6 bis 9 Pflanzen je Meter, Pflanzmaschinen für Tabak finden Verwendung
- Düngung: 18 kg Stickstoff, 18 kg Phosphat, 18 kg Kalium je Hektar
- Pflanzenschutz: Anthraknose durch Colletotrichum graminicola; Welke durch Helminthosporium, Schwarzfäule etc., Heuschrecken, Gallmücken, Vögel
- Ertrag: je nach Standort und Witterung 20 bis 40 Tonnen Halmmasse/Hektar,. 1,8 bis 2 Tonnen Körner/Hektar als Saatgut oder Futter; Gehalt an Saccharose ca. 2 bis 5,5 Tonnen/Hektar
- Ernte: wenn Körner wachsreif sind und höchster Zuckergehalt in den Halmen erreicht ist; Erntetechnik wie beim
Zuckerrohr ist eine mehrjährige, sich bestockende Kurztagspflanze. Sie bildet Gras mit bis zu sieben Meter hohen und 5 cm dicken Stängeln mit zuckerspeicherndem Mark (7 bis 20 Prozent Saccharose).
Zuckerrohr
- Besonderheiten: Aus dem Stängel wird der Zuckersirup gewonnen. Das Köpfen der Pflanzen erhöht den Zuckergehalt.
Literatur:
- Franke, W.: Nutzpflanzenkunde. Nutzbare Gewächse der gemäßigten Breiten, Subtropen und Tropen; Thieme Verlag Stuttgart 1997
- Franke, W.: Nutzpflanzenkunde, Thieme Verlag Stuttgart 1992
- KATALYSE Institut für angewandte Umweltforschung (Hrsg.): Leitfaden Nachwachsende Rohstoffe Anbau, Verarbeitung, Produkte; C.F. Müller Verlag Heidelberg 1998
- Rehm, S.: Die Kulturpflanzen der Tropen und Subtropen: Anbau und wirtschaftliche Bedeutung, Verwertung. 3. Auflage Stuttgart 1996
- Bellmann, H. et. al.: Steinbachs Großer Tier- und Pflanzenführer; Ulmer Verlag 2005
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Stand: 10. Februar 2012
Erstellt: 29. Mai 2006