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Rubrik: Landwirtschaft
| Stichwort: Sachalin-Staudenknöterich
Umweltlexikon-online.de: Sachalin-Staudenknöterich
Der Staudenknöterich ist eine aufrechte, bis vier Meter hohe Pflanze mit kräftigem Rhizomwachstum. Sie besitzt herzförmige Blätter (ca. 39 cm lang, 30 cm breit) und zweihäusige, dichte Blüten sowie Fruchtstände mit dreiflügeligen Samen.
- Systematik: Familie: Polygonaceae (Knöterichgewächse), Art: Reynoutria sachalinensis
- Herkunft: Ostasien
- Klimaansprüche: kontinental; gute Wasserversorgung notwendig, empfindlich gegen Spätfröste im Frühjahr
- Anbausystem: im Versuchsanbau als Dauerkultur, ansonsten wild an Bach- und Flussläufen und an Waldrändern
- Aussaat: Pflanzung: vegetativ über Rhizome von älteren Pflanzen oder Aussaat von Samen im Gewächshaus Januar/Februar, Sämlingsaufzucht jedoch sehr arbeitsaufwändig; Pflanzenabstand im Feld ein Meter
- Düngung: gute Stickstoffversorgung notwendig: >240 kg/Hektar; Spurennährstoffe (z.B.
Chemisches Element, Symbol Zn, Ordnungszahl 30, Schmelzpunkt 419,5 Grad C, Siedepunkt 907 Grad C, Dichte 7,13 g/cm3. Schwermetall, das für Mensch, Tier und Pflanze essentiell ist.
Zink
,
Chemisches Element der I. Nebengruppe, Symbol Cu, Ordnungszahl 29, Schmelzpunkt 1.083 Grad C, Siedepunkt 2.395 Grad C, ist ein Schwermetall und Halbedelmetall.
Kupfer
,
Chemisches Element der VII. Nebengruppe, Symbol Mn, Ordnungszahl 25, Schmelzpunkt 1.244 Grad C, Siedepunkt 2.032 Grad C, Dichte ca. 7,3 g/cm3, Schwermetall, MAK-Wert 5 mg/m3 (Mn-Staub).
Mangan
, Eisen); Erhaltungsdüngung für Phosphor, Kalium, Magnesium
- Pflanzenschutz: nicht notwendig, da bisher keine wirtschaftlichen Schäden durch
Mikroskopisch kleine, einzellige Organismen, z.B. Bakterien, Blaualgen sowie ein großer Teil der Algen und Pilze.
Mikroorganismen
(z.B.
Pilze sind keine Pflanzen. Es sind Organismen, die ebenso wie die Pflanzen (Plantae) und Tiere (Animalia)zu einem eigenständigen Organismenreich zusammengefasst werden.
Pilze
) oder Insekten aufgetreten sind; Unkrautregulierung notwendig
- Ernte: Juni bis Oktober; Ernte mit Motorsense im ersten Jahr; maschinelle Ernte ab zweitem Jahr möglich; Ernte sollte nur ein- bis zweimal im Jahr erfolgen, da sonst Gefahr der Auszehrung der Pflanzen
- Ertrag: maximale Produktion 53 Tonnen/Hektar bei zwei Schnitten im siebten Jahr
- Besonderheiten: Pflanzenextrakte vermö
Funktionelle Einheit der Vererbung; abgegrenzter Bereich auf der DNS, der die Information zur Herstellung eines Proteins (z.B. eines Hormons) beinhaltet.
gen
die Widerstandskraft gegenüber echtem Mehltau und anderen Pflanzenkrankheiten von Kulturpflanzen (Tomate, Begonie, Gurke) zu erhöhen.
Literatur:
- Franke, W.: Nutzpflanzenkunde. Nutzbare Gewächse der gemäßigten Breiten, Subtropen und Tropen; Thieme Verlag Stuttgart 1997
- Franke, W.: Nutzpflanzenkunde, Thieme Verlag Stuttgart 1992
- KATALYSE Institut für angewandte Umweltforschung (Hrsg.): Leitfaden Nachwachsende Rohstoffe Anbau, Verarbeitung, Produkte; C.F. Müller Verlag Heidelberg 1998
- Rehm, S.: Die Kulturpflanzen der Tropen und Subtropen: Anbau und wirtschaftliche Bedeutung, Verwertung. 3. Auflage Stuttgart 1996
- Bellmann, H. et. al.: Steinbachs Großer Tier- und Pflanzenführer; Ulmer Verlag 2005
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Stand: 8. Oktober 2006
Erstellt: 29. Mai 2006