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Rubrik: Landwirtschaft
| Stichwort: Saatbeizmittel
Umweltlexikon-online.de: Saatbeizmittel
Zum vorbeugenden Schutz (Beizung) des Saatgutes vor allem von Getreide-, Rüben- und Gemüsesamen vor pilzlichen Erkrankungen (
Chemikalien zur Bekämpfung parasitärer Pilze und unerwünschter Mikroorganismen in der Landwirtschaft sowie bei Textilien, Teppichen, Farben, Futtermitteln und in der Medizin.
Fungizide
) und tierischen Schädlingen eingesetzte chemische Mittel.{/f
Wirksam, aber ökotoxikologisch bedenklich sind die quecksilberorganischen Verbindungen (
Chemisches Element, Symbol Hg, Ordnungszahl 80, Schmelzpunkt -38,84 Grad C, Siedepunkt 356,58 Grad C, Dichte 13,6 g/Kubikzentimeter.
Quecksilber
), wie z.B. Phenylquecksilberacetat. Saatgut, das mit S. behandelt wurde, darf nicht als Futter- oder Lebensmittel verwendet werden.
In die aquatische
Der Begriff der Umwelt ist geprägt durch die anthropogene Sichtweise des Menschens. Umwelt ist danach definiert, als dem Menschen umgebende Medien (Wasser, Boden, Luft usw.) und aller darin lebenden Organismen.
Umwelt
trägt seit Anfang der siebziger Jahre die Verwendung von Tributylzinn-(TBT) Verbindungen als molluskizide Komponente im Pflanzenschutz und als Saatbeizmittel bei.
Siehe auch Stichwort:
S. soll verhindern, daß ausgebrachtes Saatgut von Krankheitserregern und "Schädlingen" befallen bzw. von Vögeln oder Kleintieren gefressen wird (Vergällungsmittel) und stellt einen Schutz gegen Frühinfektionen dar.
Saatgutbehandlung
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Stand: 8. November 2003
Erstellt: 8. Mai 2001