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Umweltlexikon-online.de: Ringelblume



Die Ringelblume ist eine einjährige, drüsig behaarte Pflanze mit aufrechtem, 30 bis 50 cm hohen Stängel, spateligen Blättern und gelben Einzelröhrenblüten.


  • Systematik: Familie: Asteraceae (Korbblütler), Art: Calendula officinalis
  • Herkunft: Mittelmeergebiet
  • Klimaansprüche: Mittelmeer - bis gemäßigte Zone
  • Anbausystem: einjähriger Anbau
  • Aussaat: Direktsaat; 20 Pflanzen/m2
  • Düngung: Stickstoff: 80 kg/ Hektar, Phosphat 80 kg/ Hektar, Kalium 180 kg/ Hektar, Düngung in Teilgaben und phosphatbetont zur Blütenbildung
  • Pflanzenschutz: Pilze : Echter Mehltau, Alternaria, Cercospora, Blattflecken; Schädlinge: Blattläuse
  • Ernte: ab Mitte Juni bis Herbst; Blüten maschinell oder manuell in Etappen; Kraut: maschinell bei Vollblüte; zweiter Schnitt nach 6 bis 8 Wochen
  • Ertrag: Blüten: 7 bis 14 Tonnen/ Hektar, ein bis zwei Tonnen/ Hektar Droge;Früchte: 300 bis 600 kg/Hektar
  • Qualitätsmerkmale: Gehalt an Triterpensaponine, Flavonglykoside und Farbstoffen
  • Besonderheiten: kein Anbau in Trockenlagen möglich
  • Wirkspektrum: Äußerliche Behandlung von entzündlichen Erkrankungen der Haut und Schleimhäute, schlecht heilender Wunden, Erfrierungen, leichten Verbrennungen und Quetschungen.
Literatur:
  • Franke, W.: Nutzpflanzenkunde. Nutzbare Gewächse der gemäßigten Breiten, Subtropen und Tropen; Thieme Verlag Stuttgart 1997
  • Franke, W.: Nutzpflanzenkunde, Thieme Verlag Stuttgart 1992
  • KATALYSE Institut für angewandte Umweltforschung (Hrsg.): Leitfaden Nachwachsende Rohstoffe – Anbau, Verarbeitung, Produkte; C.F. Müller Verlag Heidelberg 1998
  • Rehm, S.: Die Kulturpflanzen der Tropen und Subtropen: Anbau und wirtschaftliche Bedeutung, Verwertung. 3. Auflage Stuttgart 1996
  • Bellmann, H. et. al.: Steinbachs Großer Tier- und Pflanzenführer; Ulmer Verlag 2005

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Stand: 2. März 2012
Erstellt: 29. Mai 2006
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