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Umweltlexikon-online.de: Pappel


Die Pappel - auch Espe genannt - ist ein Pionierbaum mit geringen Ansprüchen an Boden und Klima . Sie bruacht viel Lichtund steht häufig auf freien Flächen.
Die Pappel wird meist um 20 Meter hoch und hat ihr Wachstum bereits mit 60 Jahren beendet. Die vegetative Vermehrung findet über Stecklinge oder Gewebekultur statt.

  • Systematik: Familie: Salicaceae, Arten: Populus trichocarpa (= Balsampappel); Populus tremula (= Espe/Aspe/Zitterpappel). Ist die in Mitteleuropa am meisten verbreitete Pappelart. Weitere Arten: die seltene Schwarzpappel (Populus nigra) und die Silber-Pappel (Populus alba).
  • Herkunft: Nordamerika, Europa , Asien
  • Klima : Vegetationszeit >130 Tage, Temperatur in der Vegetationszeit> 13°C
  • Anbausystem: beste Wuchsleistung auffrischen, lockeren Lehm - und Sandböden; Beikrautregulierung im Pflanzjahr mechanisch oder chemisch erforderlich, ggf. Mäusebekämpfung; Umtriebszeit 4 bis 10 Jahre; Manuelle oder maschinelle Pflanzung, 3.500 bis 7.000 Pflanzen/Hektar.
  • Düngung: in der Regel nicht erforderlich
  • Pflanzenschutz: Rostpilzbefall bei feuchtem Frühsommer möglich, dadurch Ertragseinbußen wegen vorzeitigem Blattfall; Schneebruch- und Frostgefahr bei Balsampappeln.
  • Ernte: Ernte mit Mähhäcksler bei maximal 7 bis 8 cm Stockdurchmesser
  • Ertrag: 10 bis 15 Tonnen/Hektar Trockenmasse-Ertrag
  • Besonderheiten: In Siedlungsnähe nur männliche Pappeln anbauen, da der Samenflug weiblicher Pappeln Allergien auslösen und Filter verstopfen kann; nicht auf drainierten Standorten pflanzen, da das Wurzelsystem der Pappel Drainagerohre verstopft.
Literatur:
  • Franke, W.: Nutzpflanzenkunde. Nutzbare Gewächse der gemäßigten Breiten, Subtropen und Tropen; Thieme Verlag Stuttgart 1997
  • Franke, W.: Nutzpflanzenkunde, Thieme Verlag Stuttgart 1992
  • KATALYSE Institut für angewandte Umweltforschung (Hrsg.): Leitfaden Nachwachsende Rohstoffe – Anbau, Verarbeitung, Produkte; C.F. Müller Verlag Heidelberg 1998
  • Rehm, S.: Die Kulturpflanzen der Tropen und Subtropen: Anbau und wirtschaftliche Bedeutung, Verwertung. 3. Auflage Stuttgart 1996
  • Bellmann, H. et. al.: Steinbachs Großer Tier- und Pflanzenführer; Ulmer Verlag 2005
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Stand: 20. November 2010
Erstellt: 1. Juni 2006
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