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Umweltlexikon

Die Fangsaison für den im Mittelmeer vom Aussterben bedrohten Roten Tunfisch ist in diesem Jahr vorzeitig beendet.



Der Wissenschaftliche Rat zur Erforschung der Meere (ICES) hat heute seine Bilanz zum Zustand der Fischbestände in der Ostsee und seine Fangempfehlungen für das Jahr 2011 veröffentlicht.


Biolebensmittel sind nicht automatisch gesünder oder schmackhafter als konventionelle Lebensmittel. Nach den test-Qualtiätsurteilen gibt es im Durchschnitt auch sonst keine qualitativen Unterschiede.


Wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung hat foodwatch Strafanzeige gegen Lidl, die Firma Prolactal und das baden-württembergische Verbraucherministerium gestellt.


Rechtzeitig zu Beginn der Grill-Saison liefert PETA Deutschland e.V. praktische Tipps zum Grillen ohne Fleisch.


Auf der am Montag stattfindenden Anhörung des Bundestag-Agrarausschusses wird ein Gutachten vorgestellt, in dem die Abschaffung von Direktzahlungen gefordert wird.


Mehr als 40 in der „Aktion GEN-Klage“ vernetzte Verbände und Organisationen wollen vor dem Europäischen Gerichtshof die Zulassung der umstrittenen Gentech-Kartoffel Amflora kippen.


- Mehr Klarheit zu den Zahlen.

Pappel


Die Pappel - auch Espe genannt - ist ein Pionierbaum mit geringen Ansprüchen an Boden und Klima . Sie bruacht viel Lichtund steht häufig auf freien Flächen.
Die Pappel wird meist um 20 Meter hoch und hat ihr Wachstum bereits mit 60 Jahren beendet. Die vegetative Vermehrung findet über Stecklinge oder Gewebekultur statt.

  • Systematik: Familie: Salicaceae, Arten: Populus trichocarpa (= Balsampappel); Populus tremula (= Espe/Aspe/Zitterpappel). Ist die in Mitteleuropa am meisten verbreitete Pappelart. Weitere Arten: die seltene Schwarzpappel (Populus nigra) und die Silber-Pappel (Populus alba).
  • Herkunft: Nordamerika, Europa , Asien
  • Klima : Vegetationszeit >130 Tage, Temperatur in der Vegetationszeit> 13°C
  • Anbausystem: beste Wuchsleistung auffrischen, lockeren Lehm - und Sandböden; Beikrautregulierung im Pflanzjahr mechanisch oder chemisch erforderlich, ggf. Mäusebekämpfung; Umtriebszeit 4 bis 10 Jahre; Manuelle oder maschinelle Pflanzung, 3.500 bis 7.000 Pflanzen/Hektar.
  • Düngung: in der Regel nicht erforderlich
  • Pflanzenschutz: Rostpilzbefall bei feuchtem Frühsommer möglich, dadurch Ertragseinbußen wegen vorzeitigem Blattfall; Schneebruch- und Frostgefahr bei Balsampappeln.
  • Ernte: Ernte mit Mähhäcksler bei maximal 7 bis 8 cm Stockdurchmesser
  • Ertrag: 10 bis 15 Tonnen/Hektar Trockenmasse-Ertrag
  • Besonderheiten: In Siedlungsnähe nur männliche Pappeln anbauen, da der Samenflug weiblicher Pappeln Allergien auslösen und Filter verstopfen kann; nicht auf drainierten Standorten pflanzen, da das Wurzelsystem der Pappel Drainagerohre verstopft.
Literatur:
  • Franke, W.: Nutzpflanzenkunde. Nutzbare Gewächse der gemäßigten Breiten, Subtropen und Tropen; Thieme Verlag Stuttgart 1997
  • Franke, W.: Nutzpflanzenkunde, Thieme Verlag Stuttgart 1992
  • KATALYSE Institut für angewandte Umweltforschung (Hrsg.): Leitfaden Nachwachsende Rohstoffe – Anbau, Verarbeitung, Produkte; C.F. Müller Verlag Heidelberg 1998
  • Rehm, S.: Die Kulturpflanzen der Tropen und Subtropen: Anbau und wirtschaftliche Bedeutung, Verwertung. 3. Auflage Stuttgart 1996
  • Bellmann, H. et. al.: Steinbachs Großer Tier- und Pflanzenführer; Ulmer Verlag 2005

Haupttreffer:

Heizöl sparen mit Pappeln und Weiden Heizöl sparen mit Pappeln und Weiden
Rottenburg am Neckar, 09.08.2008: In diesem Jahr hat die Hochschule Rottenburg in Kooperation mit Landwirten vier weitere Versuchs- und Demonstrationsflächen mit schnell wachsenden Baumarten angelegt. Zwei Flächen befinden sich in der Umgebung von Rottenburg, eine im Kraichtal und eine im Schwarzwald. Damit stehen nun neben dreißig waldbaulichen Versuchs- und Trainingsflächen insgesamt fünf so genannte Kurzumtriebsflächen ...
Pappel-Protein soll Holzqualität aufpeppen Pappel-Protein soll Holzqualität aufpeppen
Würzburg, 28.12.2005: Pappeln gehören zu den schnell wachsenden Gehölzen: Sie können in nur einem Jahr ganze vier Meter höher werden. An diesen Bäumen erforschen Würzburger Wissenschaftler das Wachstum des Holzes - und haben dabei auch eine Vision, die für die Holzwirtschaft interessant ist: Möglicherweise lassen sich Pappeln so verändern, dass sie genau so schnell wachsen wie gewohnt, aber wesentlich festeres und somit wertvolleres Holz bilden.
Schwarz-Pappel ist Baum des Jahres 2006 Schwarz-Pappel ist Baum des Jahres 2006
München, 22.10.2005: Der Baum des Jahres ist die Europäische Schwarz-Pappel (Populus nigra L.). Das Kuratorium Baum-des-Jahres (KBJ) hat diese Pappelart gewählt, weil sie inzwischen so selten geworden sind, dass sie in den Roten Listen bedrohter Pflanzenarten steht.
Donau ohne Stör und Schwarzpappel - WWF warnt vor neuen Plänen zum Ausbau des Schiffsverkehrs auf der Donau Donau ohne Stör und Schwarzpappel - WWF warnt vor neuen Plänen zum Ausbau des Schiffsverkehrs auf der Donau
Frankfurt, 01.02.2002: Neue Pläne zum Ausbau der Donau für die Schifffahrt sind ökologisch gefährlich, wirtschaftlich unsolide und müssen sofort gestoppt werden. Zu diesem Ergebnis kommt der WWF in einem neuen Bericht.
Weitere Treffer zu Ihrer Suchanfrage:
Küssen unter Mistelzweigen Küssen unter Mistelzweigen
Braunschweig, 24.12.2003: Küsst sich ein Pärchen zu Weihnachten unter dem Mistelzweig, so bleiben sie zusammen. Diese Legende hat zur großen Popularität der Mistel als Weihnachtsdekoration in England und auch in Deutschland geführt. Meistens küsst man sich unter der weißbeerigen Mistel, die in einigen Landstrichen häufig zu finden ist, vor allem auf Pappeln oder Obstbäumen.

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