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Rubrik: Landwirtschaft
| Stichwort: Ölpalme
Umweltlexikon-online.de: Ölpalme

Die Ölpalme ist ein Schopfbaum, der eine Höhe von bis zu 30 Metern erreichen kann. Er besitzt Fruchtstände mit bis 4.000 Steinfrüchten und hat eine Lebensdauer von 80 bis 200 Jahren.
- Systematik: Familie: Palmae (Palmen), Art: Elaeis guineensis Jacq.
- Herkunft: tropischer Regenwaldgürtel Westafrika; teils auch im tropischen Mittel- und Südostamerika vermutet.
-
Das Klima-System setzt sich zusammen aus dem inneren und dem äußeren System.
Klima
: feuchte Tropen;
Globaler T.-Anstieg: Treibhauseffekt; T. im Wohnbereich: Raumklima
Temperatur
24 bis 28°C; jährliche Niederschläge 1.500 bis 1.800 mm
- Anbausystem: Dauerkultur ggf. Terrassierung; Bodenbedeckungspflanzen v.a.
Leguminosen oder auch Hülsenfrüchtler genannt, sind eine der artenreichsten Pflanzenfamilien.
Leguminosen
; anfangs Zwischenkulturen (
Der Mais ist eine einhäusige, getrenntgeschlechtlich (monözisch) Pflanze, die bis zu 2,5 Meter hohe Stängel hat, die in einen männlichen Blütenstand enden. Die weiblichen Blütenstände entspringen der mittleren Stängelhälfte. Die Fremdbestäubung erfolgt durch den Wind.
Mais
, Hirse) - Aussaat: Vorkeimung der Samen, nach dem ersten Jahr Auspflanzung, günstig zu Beginn der Regenzeit; in der Plantage ca. 150 Palmen/Hektar
- Düngung: für 150 Palmen/Hektar bei 8 bis 15 Jahren: 190 kg Stickstoff, 25 kg Phosphor, 250 kg Kalium, 60 kg Magnesium: 100 kg
Chemisches Element der II. Hauptgruppe, Symbol Ca, Ordnungszahl 20, Schmelzpunkt 838 Grad C, Siedepunkt 1.440 Grad C, Dichte 1,53 g/cm3.
Calcium
.
- Pflanzenschutz: wichtige Krankheitserreger sind
Pilze sind keine Pflanzen. Es sind Organismen, die ebenso wie die Pflanzen (Plantae) und Tiere (Animalia)zu einem eigenständigen Organismenreich zusammengefasst werden.
Pilze
; Insektenschädlinge z.B. Nashornkäfer, Palmbohrer; örtlich auch Ratten.
Ernte: nach 4 bis 5 Jahren; ohne Trockenperiode ganzjährig, ansonsten ein- bis mehrmalig; Ernte durch Abschlagen der Früchte - Ertrag: Neupflanzungen (Malysia) bis 30 Tonnen/Hektar Fruchtstände, daraus 7 Tonnen Palmöl und 0,8 Tonnen Palmkernöl.
- Besonderheiten: Fruchtfleisch enthält 45 bis 50 Prozent Palmöl mit hohem Ölsäure- und Palmitinsäuregehalt; Kerne enthalten 48 bis 52 Prozent Palmkernöl mit hohem Laurinsäure- und Myristinsäureanteil.
Literatur:
- Franke, W.: Nutzpflanzenkunde. Nutzbare Gewächse der gemäßigten Breiten, Subtropen und Tropen; Thieme Verlag Stuttgart 1997
- Franke, W.: Nutzpflanzenkunde, Thieme Verlag Stuttgart 1992
- KATALYSE Institut für angewandte Umweltforschung (Hrsg.): Leitfaden Nachwachsende Rohstoffe Anbau, Verarbeitung, Produkte; C.F. Müller Verlag Heidelberg 1998
- Rehm, S.: Die Kulturpflanzen der Tropen und Subtropen: Anbau und wirtschaftliche Bedeutung, Verwertung. 3. Auflage Stuttgart 1996
- Bellmann, H. et. al.: Steinbachs Großer Tier- und Pflanzenführer; Ulmer Verlag 2005
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