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Umweltlexikon

Die Fangsaison für den im Mittelmeer vom Aussterben bedrohten Roten Tunfisch ist in diesem Jahr vorzeitig beendet.



Der Wissenschaftliche Rat zur Erforschung der Meere (ICES) hat heute seine Bilanz zum Zustand der Fischbestände in der Ostsee und seine Fangempfehlungen für das Jahr 2011 veröffentlicht.


Biolebensmittel sind nicht automatisch gesünder oder schmackhafter als konventionelle Lebensmittel. Nach den test-Qualtiätsurteilen gibt es im Durchschnitt auch sonst keine qualitativen Unterschiede.


Wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung hat foodwatch Strafanzeige gegen Lidl, die Firma Prolactal und das baden-württembergische Verbraucherministerium gestellt.


Rechtzeitig zu Beginn der Grill-Saison liefert PETA Deutschland e.V. praktische Tipps zum Grillen ohne Fleisch.


Auf der am Montag stattfindenden Anhörung des Bundestag-Agrarausschusses wird ein Gutachten vorgestellt, in dem die Abschaffung von Direktzahlungen gefordert wird.


Mehr als 40 in der „Aktion GEN-Klage“ vernetzte Verbände und Organisationen wollen vor dem Europäischen Gerichtshof die Zulassung der umstrittenen Gentech-Kartoffel Amflora kippen.


- Mehr Klarheit zu den Zahlen.

Öllein


Der Öllein ist ein einjähriges Kraut mit einer Wuchshöhe von 20 bis 80 cm. Die Pflanze ist stark verzweigt, besitzt einen rispigen Blütenstand, der über mehrere Wochen täglich neue Blüten öffnet. Die Frucht ist eine Kapsel mit bis zu zehn ölhaltigen Samen.

  • Systematik: Familie: Linaceae (Leingewächse), Art: Linum usitatissimum L.
  • Herkunft: Südwestasien (Öllein; Faserlein : mediteraner Raum, Nordafrika)
  • Klima : kontinental; Temperaturminimum für Keimung etwa 3°C, spät frosttoleranz (-3 bis -5°C); Niederschläge 120 mm Mai bis Juni; Langtagspflanze
  • Anbausystem: selbstunverträglich, Anbauabstände von 5 bis 6 Jahren notwendig (Leinmüdigkeit)
  • Aussaat: März, spätestens Anfang April; bei ökologischem Anbau erst Mitte April wegen Vorsaat-Unkrautbekämpfung; Bestandesdichte 200 bis 450 (z.T. bis 800) Pflanzen pro m2
  • Düngung: spezielle Düngung nicht unbedingt notwendig; Stickstoff: 40 bis 60 kg/Hektar; Phosphor: 90 kg/Hektar; Kalium: 120 kg/Hektar
  • Pflanzenschutz: Beikrautbekämfpung während Jugendentwicklung notwendig; Saatgutbeizung als Vorbeugung gegen verschiedene Erreger; Hauptschädling Leinerdfloh
  • Ernte: Ende August bis Ende September; maschinell
  • Ertrag: 1,6 bis 2,5 max. 4,0 Tonnen Samen/Hektar;
  • Besonderheiten: Samen enthalten ca. 30 bis 48 Prozent Leinöl, Fettsäuremuster: 40 bis 68 Prozent, Linolensäure, 15 bis 30 Prozent Ölsäure, 10 bis 30 Prozent Linolsäure; ökologischer Anbau als nachwachsender Rohstoff möglich.

Literatur:

  • Franke, W.: Nutzpflanzenkunde. Nutzbare Gewächse der gemäßigten Breiten, Subtropen und Tropen; Thieme Verlag Stuttgart 1997
  • Franke, W.: Nutzpflanzenkunde, Thieme Verlag Stuttgart 1992
  • KATALYSE Institut für angewandte Umweltforschung (Hrsg.): Leitfaden Nachwachsende Rohstoffe – Anbau, Verarbeitung, Produkte; C.F. Müller Verlag Heidelberg 1998
  • Rehm, S.: Die Kulturpflanzen der Tropen und Subtropen: Anbau und wirtschaftliche Bedeutung, Verwertung. 3. Auflage Stuttgart 1996
  • Bellmann, H. et. al.: Steinbachs Großer Tier- und Pflanzenführer; Ulmer Verlag 2005
Gesundheitsrisiko Schlankheitsmittel : Vorsicht vor Abnehmpräparaten mit Jojobasamen Gesundheitsrisiko Schlankheitsmittel : Vorsicht vor Abnehmpräparaten mit Jojobasamen
Bonn, 07.06.2007: Appetitzügler auf der Basis von Jojobasamen, die im Internet von ausländischen Firmen angeboten werden, sind nicht für den Verzehr geeignet. Die Kapseln können im menschlichen Körper möglicherweise toxisch wirken, warnt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Die Jojobasamen stammen von einer Pflanze aus dem subtropischen Raum.

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