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Rubrik: Landwirtschaft
| Stichwort: Mutterkorn
Umweltlexikon-online.de: Mutterkorn
M. ist ein Pilz und Pflnazenparasit, der sich während der Getreideblüte an der Ähre festsetzt und bis zu einem 4 cm langen und etwa 3 mm breiten, blauschwarzen, kornähnlichen Gebilde heranwächst.
Das Mutterkorn ist daher größer als das Getreidekorn.Der Pilz gedeiht vorwiegend am Roggen, ist aber auch an einigen Grasarten zu finden. M. enthält die stark giftigen
Mykotoxine (Schimmelpilzgifte) können, wenn sie sich v.a. auf pflanzlichen Lebensmitteln (z.B. Nüsse, Mandeln, Mais, Getreide...) gebildet haben, zu Gesundheitsschäden führen.
Mykotoxine
Ergotamin, Ergotoxin und Ergometrin. Die Vergiftung beginnt mit Kribbeln in Fingern und Zehen, Durchfällen, Pupillenerweiterung und Durstgefühl. Vergiftungen mit dem Pilz sind heutzutage ausgesprochen selten.
siehe Stichwort
Mykotoxine (Schimmelpilzgifte) können, wenn sie sich v.a. auf pflanzlichen Lebensmitteln (z.B. Nüsse, Mandeln, Mais, Getreide...) gebildet haben, zu Gesundheitsschäden führen.
Mykotoxine
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Stand: 5. Mai 2004
Erstellt: 21. Mai 2001