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Umweltlexikon-online.de: Mischkultur


Bei einer M. werden mehrere Pflanzenarten nebeneinander in einer Pflanzengemeinschaft angebaut.

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Die Abwehr von Schädlingen und die Ausgewogenheit der Nährstoffaufnahme werden im Gegensatz zur Fruchtfolge nicht nacheinander, sondern nebeneinander gewährleistet. Standardbeispiele für eine M. sind der Anbau von Zwiebeln zusammen mit Möhren, von Kohl zusammen mit Bohnen oder Mais zusammen mit Bohnen, also von Flachwurzlern zusammen mit Tiefwurzlern; beide nehmen sich gegenseitig keinen Platz und keine Nährstoffe weg. Oft entwickeln sie während ihres Wachstums die Eigenart, den Schädling des Nachbarn fernzuhalten.

Es gibt aber auch Pflanzen, die sich gegenseitig negativ beeinflussen, z.T., weil sie um Nährstoffe oder Wurzelraum konkurrieren oder Schädlinge fördern, z.T. aber auch, weil jede Pflanze Stoffe in den Boden ausscheidet, die für die Nachbarpflanze störend wirken können. Beispiele für eine ungünstige Nachbarschaft sind Erbsen und Knoblauch oder Tomaten, Gurken und Rettich, Buschbohnen und Zwiebeln, Kohlgewächse und Zwiebeln.


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  • Schädlingsbekämpfung, Monokultur











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2886 Aufrufe seit August 2009
Stand: 2. März 2012
Erstellt: 21. Mai 2001
Umweltlexikon-online.de ist ein Projekt des KATALYSE Institutes, Köln
in Kooperation mit der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis
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