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Rubrik: Landwirtschaft
| Stichwort: Maniok
Umweltlexikon-online.de: Maniok
Der Maniok ist eine einhäusige, mehrjährige, strauchartige Pflanze mit eingeschlechtigen Blüten. Er kann zwei bis fünf Meter hoch werden und bildet sproßbürtige Wurzeln, die durch sekundäres Dickenwachstum zylindrische
Wurzelknollen hervorbringen.- Systematik: Familie: Euphorbiaceen, Art: Manihot esculenta Crantz
- Herkunft: Amazonas-Gebiet bis Südmexiko
-
Das Klima-System setzt sich zusammen aus dem inneren und dem äußeren System.
Klima
: feuchte Tropen mit Temperaturen um 25°C und Niederschlä
Funktionelle Einheit der Vererbung; abgegrenzter Bereich auf der DNS, der die Information zur Herstellung eines Proteins (z.B. eines Hormons) beinhaltet.
gen
von 1.000 bis 3.000 mm, Anbau weltweit zwischen dem 30°nördlicher und 30° südlicher Breite
- Anbausystem: in
Eine Bodenbewirtschaftung, bei der eine Pflanzenart vorherrscht und mit maximaler Ausnutzung standörtlicher und marktpolitischer Vorteile, bei hoher Maschinisierung, meistens ohne Fruchtfolge, großflächig angebaut wird.
Monokultur
vegetativ durch Stecklingspflanzungen. Nach dem Auspflanzen der Stecklinge bilden sich in großer Zahl fibröse Wurzeln an den im
Boden ist ein Teil der belebten obersten Erdkruste.
Boden
befindlichen Nodien. Zum Erntezeit punkt (nach 6 bis 24 Monaten je nach Varietät) sind die verdickten Wurzeln meist 20 bis 60 cm lang.
- Düngung:
Funktionelle Einheit der Vererbung; abgegrenzter Bereich auf der DNS, der die Information zur Herstellung eines Proteins (z.B. eines Hormons) beinhaltet.
gen
ügsame Kulturpflanze, Entzug durch eine Tonne frischer Wurzeln: 3 kg Stickstoff, 1 kg Phosphat, 4 kg Kalium, 2 kg
siehe Calcium
Kalzium
und 1 kg Magnesium.
- Pflanzenschutz: gefährliche Krankheiten sind die afrikanische Mosaikkrankheit und die Maniokbakteriose. Bekämpfung durch resistente Sorten und virusfreie Stecklinge. Zu den Schädlingen zählen blattfressende Heu schrecken und Hornwürmer (Amerika) sowie Tripse, Spinnmilben und Schmierläuse (Afrika)
- Ernte: der Erntezeitpunkt wird durch die Blattverfärbung angezeigt, je nach Varietät nach 6 bis 24 Monaten, süße Sorten reifen früher als bittere.
- Ertrag: liegt zwischen 2 bis 8 Tonnen/Hektarin primitiven Anbausystemen und 20 bis
40 Tonnen/Hektar im Intensivanbau. Die höchsten Erträge werden unter Kurztagsbedingungen erzielt.
Literatur:
- Franke, W.: Nutzpflanzenkunde. Nutzbare Gewächse der gemäßigten Breiten, Subtropen und Tropen; Thieme Verlag Stuttgart 1997
- Franke, W.: Nutzpflanzenkunde, Thieme Verlag Stuttgart 1992
- KATALYSE Institut für angewandte Umweltforschung (Hrsg.): Leitfaden Nachwachsende Rohstoffe Anbau, Verarbeitung, Produkte; C.F. Müller Verlag Heidelberg 1998
- Rehm, S.: Die Kulturpflanzen der Tropen und Subtropen: Anbau und wirtschaftliche Bedeutung, Verwertung. 3. Auflage Stuttgart 1996
- Bellmann, H. et. al.: Steinbachs Großer Tier- und Pflanzenführer; Ulmer Verlag 2005
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