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Umweltlexikon-online.de: Lein


Lein oder Flachs (Linum) ist eine krautige Pflanze, die wertvolle Rohstoffe liefert.

Sein Anbau ist besonders in Wasserschutzgebieten geeignet, da er einen geringen Nährstoffbedarf hat, nitratunverträglich (Gülleausbringung ist unmöglich) und selbstunverträglich (kann nicht jährlich angebaut werden und verhindert somit Monokulturen) ist. Lein lässt sich industriell fast vollständig verwerten.

Die Langfasern können für hochwertige Textilien ( Kleidung ), die Kurzfasern für den textilen und für den technischen Bereich ( Asbestersatz , Geotextilien) genutzt werden. Leinöl kann als Lebensmittel Anwendung finden (Speiseöl, Öl).

Auch für Pharmazeutika, Naturfarben , Lacke, Firnisse, Seifen, Linoleum und indirekt und für Weichmacher in Kunststoffolien kann Faserlein als nachwachsender Rohstoff dienen. Der beim Ölpressen anfallende Ölkuchen ist ein wertvolles eiweißhaltiges Viehfutter. Innerhalb der EU wird der Anbau von Faserlein gefördert, da sich verstärkte Absatzchancen bemerkbar machen.

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Stand: 24. Februar 2012
Erstellt: 21. Mai 2001
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