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Umweltlexikon

Die Fangsaison für den im Mittelmeer vom Aussterben bedrohten Roten Tunfisch ist in diesem Jahr vorzeitig beendet.



Der Wissenschaftliche Rat zur Erforschung der Meere (ICES) hat heute seine Bilanz zum Zustand der Fischbestände in der Ostsee und seine Fangempfehlungen für das Jahr 2011 veröffentlicht.


Biolebensmittel sind nicht automatisch gesünder oder schmackhafter als konventionelle Lebensmittel. Nach den test-Qualtiätsurteilen gibt es im Durchschnitt auch sonst keine qualitativen Unterschiede.


Wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung hat foodwatch Strafanzeige gegen Lidl, die Firma Prolactal und das baden-württembergische Verbraucherministerium gestellt.


Rechtzeitig zu Beginn der Grill-Saison liefert PETA Deutschland e.V. praktische Tipps zum Grillen ohne Fleisch.


Auf der am Montag stattfindenden Anhörung des Bundestag-Agrarausschusses wird ein Gutachten vorgestellt, in dem die Abschaffung von Direktzahlungen gefordert wird.


Mehr als 40 in der „Aktion GEN-Klage“ vernetzte Verbände und Organisationen wollen vor dem Europäischen Gerichtshof die Zulassung der umstrittenen Gentech-Kartoffel Amflora kippen.


- Mehr Klarheit zu den Zahlen.

Kofermentation


Unter Kofermatation versteht man die gemeinsame Vergärung von Tierexkrementen (Gülle, Mist etc.) aus der Landwirtschaft mit Biomasse (kohlenhydrat- und ölhaltigen Pflanzen wie Mais , Raps oder Grünabfällen) oder mit festen organischen Abfällen wie z.B. Schlachtabfälle, Bioabfall , Reststoffe aus der Lebensmittelindustrie.

Durch die Zugabe nährstoffreicher und leicht abbaubarer Kofermente (Altfette, Grünabfall usw.) werden die Biogas Ausbeuten aus Gülle stark erhöht. Als Ausgangsstoffe für die Kofermentation kommen grundsätzlich alle anaerob abbaubaren organischen Reststoffe in Frage: Extraktions-, Destillations- u. Prozessrückstände aus der Brauerei- u. gemüseverarbeitenden Industrie , Schlachthofabfälle, Metzgereiabfälle; Bioabfall , Abfälle des Lebensmittelgewerbes, organische Rückstände des Hotel-, Gaststätten- und Großküchengewerbes; Reststoffe der Landschaftspflege (u.a. Grüngut) u.ä.

Mit dem Einsatz von bestimmten Kofermenten kann der Biogasanlagen-Betreiber zusätzliche Einnahmen aus der Abnahme der organischen Abfallstoffe realisieren und so die Wirtschaftlichkeit seiner Biogasanlage erheblich verbessern. Speiseabfälle
aus Großküchen und Schlachtabfälle müssen aus seuchenhygienischen Gründen einer Pasteurisierung (Erhitzung auf 70°C für eine Stunde) unterzogen werden.

Unter Kofermatation wird auch die Vergärung von Klärschlamm aus Kläranlagen zusammen mit festen, organischen Abfällen aus dem nicht-landwirtschaftlichen Bereich verstanden.

Literatur: Kofermentation; 2. Auflage KTBL-Arbeitspapier Nr. 249, Darmstadt 1998

Weiterführende Informationen:

Haupttreffer:

Reifeprüfung für nachhaltige Biomasse Reifeprüfung für nachhaltige Biomasse
Berlin, 22.01.2010: Der WWF Deutschland begrüßt die heutige Anerkennung des „International Sustainability and Carbon Certification“ (ISCC) als eines der ersten marktreifen Zertifizierungssysteme, das übergreifend für alle Agrarrohstoffe angewendet werden kann. Es sei ein wichtiger Schritt für die Erfüllung der deutschen Nachhaltigkeitsverordnungen für flüssige Biomasse und Biokraftstoffe.
Biomasse kein Klima-Allheilmittel Biomasse kein Klima-Allheilmittel
Berlin, 12.04.2007: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat vor überhöhten Erwartungen an den Anbau von Energiepflanzen gewarnt. Ihr Potential werde oft überschätzt. Trotzdem sei Energie aus Biomasse ein wichtiger Pfeiler der Energiewende, da sie im Gegensatz zu anderen erneuerbaren Energien problemlos speicherfähig sei. Damit sei sie eine optimale Ergänzung zur Wind- und Sonnenenergie, obwohl sie ....
Biomasseboom Biomasseboom
Bonn/Berlin, 03.04.2007: Kaum ein Thema wird in der aktuellen Klimadebatte so kontrovers diskutiert wie die energetische Nutzung von Biomasse. Für die einen ist es ein wichtiger Beitrag, um den Ausstoß an Treibhausgasen zu verringern, andere befürchten eine Reihe negativer ökologischer und sozialer Nebenwirkungen, die bisher nur wenig Beachtung finden.
China setzt auf Sonne, Wind, Wasser und Biomasse China setzt auf Sonne, Wind, Wasser und Biomasse
Baden-Baden, 27.11.2006: Im Gegensatz zur Berichterstattung in vielen deutschen Medien setzt China weniger auf Atomkraft als Zukunftsenergie als vielmehr auf Sonne, Wind, Wasserkraft, Biomasse und Erdwärme. China gewinnt heute nur ein Prozent seines Stroms aus Atomkraft und will seinen Atomstromanteil bis 2020 auf lediglich vier Prozent steigern - aber in derselben Zeit soll der Anteil der Erneuerbaren von heute vier Prozent auf 16 Prozent erhöht werden.
Ökoinstitut: 15 Prozent Energie aus Biomasse Ökoinstitut: 15 Prozent Energie aus Biomasse
Baden-Baden, 16.07.2006: Uwe Fritsche vom Ökoinstitut Freiburg sieht ein großes Potenzial für Energie aus Biomasse. Bis zum Jahr 2030 könnten schon 15 Prozent der Energie in Deutschland vom Acker und vom Wald gewonnen werden. Die Europäische Kommission hatte in früheren Studien schon 30 Prozent Energie aus Biomasse für Europa bis zum Jahr 2050 prognostiziert.

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