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Umweltlexikon-online.de: Gartenteich


Ein G. bietet selten gewordenen Pflanzen, Plankton, Muscheln, Insekten neuen Lebensraum, ist Laichplatz für Amphibien und wird als Tränke von Vögeln und Säugern genutzt.
Der Teich sollte in einer mindestens 4 bis 6 Stunden besonnten, naturnahen Umgebung liegen. Seine Größe ist mit 10 bis 20 m2 für Amphibien optimal, kann aber auch wesentlich größer angelegt werden. Ausgebuchtete Uferlinien mit Halbinseln, Flachwasserbecken mit kleineren Steilufern und vielfältige Wassertiefen in 3 Stufen von 0-30 cm, 30-50 cm und 50-100 cm bieten vielen Tieren einen Lebensraum. Nach dem Aushub kann der völlig mit Sand geglättete Untergrund entweder mit Beton , Ton oder einer UV-beständigen, 2 mm starken Folie ausgelegt werden. Darauf bringt man ein 20 cm starkes Sand- Lehm -Gemisch. Zu bevorzugen ist Ton ( Tonminerale ). Bei Folien sind wegen ihrer geringeren Entsorgungsproblematik PE -Folien ( Polyethylen ) unbedingt PVC -Folien vorzuziehen. Bei der Bepflanzung ist auf die natürliche Zonierung zu achten. Ins Tiefwasser pflanzt man: gelbe Teichrose, Seerose, Tausendblatt, Hornkraut, ins Flachwasser: Rohrkolben, Wasserschwertlilie, Froschlöffel, und in die Uferzone: Pfeilkraut, Wasserminze, Blutweiderich, Segge und Binse.
Feuchtbiotop

Lit.: H.Wilke: Der Naturteich im Garten, München 1988

Stichwortstand: 1993
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Stand: 2. Juli 2004
Erstellt: 14. Mai 2001
Umweltlexikon-online.de ist ein Projekt des KATALYSE Institutes, Köln
in Kooperation mit der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis
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