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Umweltlexikon

Die Fangsaison für den im Mittelmeer vom Aussterben bedrohten Roten Tunfisch ist in diesem Jahr vorzeitig beendet.



Der Wissenschaftliche Rat zur Erforschung der Meere (ICES) hat heute seine Bilanz zum Zustand der Fischbestände in der Ostsee und seine Fangempfehlungen für das Jahr 2011 veröffentlicht.


Biolebensmittel sind nicht automatisch gesünder oder schmackhafter als konventionelle Lebensmittel. Nach den test-Qualtiätsurteilen gibt es im Durchschnitt auch sonst keine qualitativen Unterschiede.


Wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung hat foodwatch Strafanzeige gegen Lidl, die Firma Prolactal und das baden-württembergische Verbraucherministerium gestellt.


Rechtzeitig zu Beginn der Grill-Saison liefert PETA Deutschland e.V. praktische Tipps zum Grillen ohne Fleisch.


Auf der am Montag stattfindenden Anhörung des Bundestag-Agrarausschusses wird ein Gutachten vorgestellt, in dem die Abschaffung von Direktzahlungen gefordert wird.


Mehr als 40 in der „Aktion GEN-Klage“ vernetzte Verbände und Organisationen wollen vor dem Europäischen Gerichtshof die Zulassung der umstrittenen Gentech-Kartoffel Amflora kippen.


- Mehr Klarheit zu den Zahlen.

Biomasse


Als B. wird die auf der Erde vorhandene organische Substanz in lebenden, toten oder zersetzten Organismen bzw. deren Exkrementen bezeichnet. Biochemische Grundlage jeglicher B. ist der Kohlenstoff. Alle B. ist durch die von grünen Pflanzen gespeicherte Sonnenenergie entstanden.

Im Prozeß der Photosynthese wird Sonnenenergie in biochemische Bindungsenergie überführt; man kann das Pflanzenreich auch als riesigen Sonnenkollektor betrachten.

Tiere nehmen mit der Nahrung diese Energie auf und bilden die tierische B.. B. wird als Nahrung, Holz , Papier und für Textilfasern benutzt ( nachwachsende Rohstoffe ).

Weltweit wachsen jährlich rund 80 Mrd t B. nach, etwa zur Hälfte in Form von Holz. B.-Energie ist Energie die aus verschiedenen Arten von B. mit unterschiedlichen Verfahren gewonnen wird. Zu nennen sind:
1. Verbrennung ,
2. Vergasung: B., insb. Holz, wird unter Luft - und Dampfzutritt aufgeheizt. Es entsteht v.a. das brennbare Gas Methan sowie Kohlendioxid . Bei der Abtrennung unerwünschter Gase fallen giftige Abwässer an, die ebenso wie die Asche entsorgt werden müssen.
3. Pyrolyse : Zersetzung bei 500-1.000 GradC unter Luftabschluß. Dabei wird B. zu festen, flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen mit höherem Heizwert, z.B. Holzkohle. Auch hier müssen giftige Abwässer und Schlacke entsorgt werden.
4. Alkoholische Gärung: Insb. zuckerhaltige B. wird durch Hefe in Ethanol und Methanol umgewandelt. Beide können als Agrartreibstoff verwendet werden. Die in Brasilien großtechnisch betriebene Zuckerrohr/Ethanol-Produktion ist durch die entstehenden Abwässer zu einem großen Umweltproblem geworden ( Alkoholkraftstoff , Autoantrieb, alternativer).
5. Methangärung: Durch mikrobielle Zersetzung unter Luftabschluß wird B. zu Biogas bzw. bei Zersetzung von Klärschlamm zu Klärgas bzw. Deponiegas . Bio-, Klär- und Deponiegas haben eine ähnliche Zusammensetzung wie Erdgas.

Aus B. sind die fossilen Energieträger Kohle , Erdgas und Öl entstanden. Da die fossilen Energiereserven schrumpfen, wird in Zukunft B. als regenerative Energiequelle genutzt werden ( nachwachsende Rohstoffe ).

Haupttreffer:

Reifeprüfung für nachhaltige Biomasse Reifeprüfung für nachhaltige Biomasse
Berlin, 22.01.2010: Der WWF Deutschland begrüßt die heutige Anerkennung des „International Sustainability and Carbon Certification“ (ISCC) als eines der ersten marktreifen Zertifizierungssysteme, das übergreifend für alle Agrarrohstoffe angewendet werden kann. Es sei ein wichtiger Schritt für die Erfüllung der deutschen Nachhaltigkeitsverordnungen für flüssige Biomasse und Biokraftstoffe.
Biomasse kein Klima-Allheilmittel Biomasse kein Klima-Allheilmittel
Berlin, 12.04.2007: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat vor überhöhten Erwartungen an den Anbau von Energiepflanzen gewarnt. Ihr Potential werde oft überschätzt. Trotzdem sei Energie aus Biomasse ein wichtiger Pfeiler der Energiewende, da sie im Gegensatz zu anderen erneuerbaren Energien problemlos speicherfähig sei. Damit sei sie eine optimale Ergänzung zur Wind- und Sonnenenergie, obwohl sie ....
Biomasseboom Biomasseboom
Bonn/Berlin, 03.04.2007: Kaum ein Thema wird in der aktuellen Klimadebatte so kontrovers diskutiert wie die energetische Nutzung von Biomasse. Für die einen ist es ein wichtiger Beitrag, um den Ausstoß an Treibhausgasen zu verringern, andere befürchten eine Reihe negativer ökologischer und sozialer Nebenwirkungen, die bisher nur wenig Beachtung finden.
China setzt auf Sonne, Wind, Wasser und Biomasse China setzt auf Sonne, Wind, Wasser und Biomasse
Baden-Baden, 27.11.2006: Im Gegensatz zur Berichterstattung in vielen deutschen Medien setzt China weniger auf Atomkraft als Zukunftsenergie als vielmehr auf Sonne, Wind, Wasserkraft, Biomasse und Erdwärme. China gewinnt heute nur ein Prozent seines Stroms aus Atomkraft und will seinen Atomstromanteil bis 2020 auf lediglich vier Prozent steigern - aber in derselben Zeit soll der Anteil der Erneuerbaren von heute vier Prozent auf 16 Prozent erhöht werden.
Ökoinstitut: 15 Prozent Energie aus Biomasse Ökoinstitut: 15 Prozent Energie aus Biomasse
Baden-Baden, 16.07.2006: Uwe Fritsche vom Ökoinstitut Freiburg sieht ein großes Potenzial für Energie aus Biomasse. Bis zum Jahr 2030 könnten schon 15 Prozent der Energie in Deutschland vom Acker und vom Wald gewonnen werden. Die Europäische Kommission hatte in früheren Studien schon 30 Prozent Energie aus Biomasse für Europa bis zum Jahr 2050 prognostiziert.

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