Biomasse Holz

Biomasse

Unter Biomasse versteht man organisches Material, dass durch Lebewesen erzeugt wurde. Dieses Material kann sowohl tierischen als auch pflanzlichen Ursprung haben. Heute nutzt man die nachwachsende Biomasse aus pflanzlicher Herkunft zur Herstellung von Biogas. Mit dem Gas kann auf bekannte Art und Weise elektrische Energie erzeugt werden. Oder das Gas kann auch direkt in das Gasnetz eingespeist ober in entsprechend ausgerüstete Fahrzeuge getankt werden.

Erzeugung von Biogas

Biogas kann nur entstehen, wenn eine vergärbare Biomasse eingesetzt wird. Dies kann beispielsweise Maissilage sein, das mit 202 Kubikmeter Gas pro Tonne des eingesetzten Materials der ertragreichste Grundstoff ist. Aus diesem Grund ist die Anbaumenge von Mais in Deutschland in den letzten Jahren stark gestiegen. Das Biogas entsteht in entsprechenden Silos mit Hilfe von Mikroorganismen. Diese Lebewesen zersetzen die in der Biomasse vorhandenen Kohlenhydrate in mehreren Zwischenschritten zu Wasser und Methan. Im Jahr 2014 wurde etwa eine Menge von 20 Prozent des aus Russland importierten Gases durch Biogasanlagen produziert.

Verstromung verringert den Wirkungsgrad

Verbrennt man das Biogas und erhitzt Wasser zu Dampf, können Turbinen angetrieben werden. Diese können mit Hilfe des Magnetismus der dahinter angetriebenen Generatoren elektrische Energie erzeugen, welche in das öffentliche Netz eingespeist werden kann. Der Nachteil bei der Umwandlung des Gases in elektrische Energie sind die aus dem Prozess vorhandenen Verluste. Der Wirkungsgrad bei der Verstromung mit konventioneller Technik liegt nur bei etwa 35 Prozent. Mit dem Einsatz der Kraft-Wärme-Kopplung können allerdings Wirkungsgrade von über 80 Prozent erreicht werden. Aus diesem Grund kommt heute hauptsächlich die KWK-Technik zum Einsatz.