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Rubrik: Landwirtschaft
| Stichwort: Batteriehaltung
Umweltlexikon-online.de: Batteriehaltung
B. ist die Form der Massentierhaltung bei Hühnern.Die Haltung der Hühner erfolgt nach rein betriebstechnischen und arbeitswirtschaftlichen Überlegungen, wobei dem Bedürfnis des Tieres gerade so weit Rechnung getragen wird, daß es in einer an der normalen Lebenserwartung gemessen sehr kurzen Zeitspanne (ca. 14 Monate) ein Höchstmaß an Eiern produziert (ca. 280), in Dänemark sogar 380.
Die räumliche Enge (für jede Henne eine Fläche die, kleiner als ein
Abkürzung für Deutsches Institut für Normung e.V. und Deutsche Industrie Norm
DIN
A4-Blatt ist) führt bei diesen "KZ-Hühnern" zu Verhaltensstörungen wie panikartigem Fluchtverhalten, Federpicken und ständiger Unruhe. Dazu kommen Krankheiten wie z.B. Störungen des Mineralstoffwechsels und Vergrößerung der Schilddrüse. Bei Käfigmasthähnchen kommt es zu generellen Skeletterkrankungen (brüchige Knochen).
Etwa 20% der Käfighühner sterben vorzeitig oder müssen notgeschlachtet werden. In Deutschland werden ca. 90 Prozent der Hühner in
Zusammenschaltung mehrerer gleichartiger technischer Geräte (Strom-, Spannungsquellen, Kondensatoren).
Batterien
gehalten.
Weitere Probleme sind: Verstärkter Einsatz von Tierarzneimitteln (z.B. Chloramphenicol), Futterzusatzstoffen und die regionale Konzentration der
Als Massentierhaltung wird die konzentrierte Haltung von Tieren, v.a. Geflügel, Rindern und Schweinen in großer Zahl auf engem Raum (z.B. Batteriehaltung von Legehennen)zur Erzeugung tierischer Nahrungsmittel bezeichnet. Massentierhaltung erfolgt mit sehr großen Beständen und meist nur eine Tierart.
Massentierhaltung
(z.B. norddeutsche Landkreise Vechta und Oldenburg).
Ein Verbot der B. hätte eine ertragsmindernde betriebswirtschaftliche Umstellung (z.B. Bodenhaltung), höhere Kosten und damit höhere Preise sowie eine Qualitätsverbesserung der
Eier des Hausgeflügels sowie mancher Wildvögel dienen als Lebensmittel. Hühnereier werden derzeit in Deutschland zu 90 Prozent in Massentierhaltung (intensive Legehennenproduktion) erzeugt.
Eier
zur Folge.
Nach 10jähriger Übergangsfrist sind Legebatterien in der Schweiz seit Anfang 1992 verboten. Die meisten Betriebe (99,3 Prozent) konnten in dieser Zeit auf andere, tierschutzgerechte Haltungsformen umstellen und es werden auch heute kaum mehr Eier in die Schweiz importiert wie vor der Umstellung.
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Stand: 29. November 2010
Erstellt: 5. Mai 2001