Die BSE-Krise hat gezeigt, dass es in der Landwirtschaft nicht mehr weiter gehen kann wie bisher. Der Ausweg soll nun die Agrarwende bringen. A. Agrarwende- Ein neues Leitbild in der LandwirtschaftBeim Lebensmittelangebot soll "Klasse statt Masse" zum neuen Grundsatz werden. Jahrzehntelang wurde die
Oberbegriff für gewerblichen Pflanzenanbau und Tierhaltung.
Landwirtschaft
von Politik und Handel auf die Steigerung der Produktionsmengen bei niedrigen Preisen getrimmt. Diese Politik, großzügig mit EU-Steuergeldern gefördert, hat zuerst zu Butterbergen, Milchseen und Fleischbergen, dann zur Vernichtung der Überschüsse und schließlich auch noch zur
Am 17.Oktober 2001 wurde in Deutschland der 125 BSE-Fall gezählt. Bitte lesen Sie unter dem Stichwort "Bovine Spongioforme Enzephalopathie" weiter.
BSE
-Krise geführt. Mit der Agrarwende gilt es, gesunde und vollwertige Lebensmittel unter Schonung der natürlichen
Der Begriff Ressourcen bezeichnet die Gesamtheit aller natürlichen Rohstoffe oder Mittel um bestimmte Aufagben zu lösen.
Ressourcen
Boden ist ein Teil der belebten obersten Erdkruste.
Boden
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Wasser ist eine Verbindung von zwei Wasserstoff- und einem Sauerstoffatom. Die Bezeichnung Wasser wird v.a. für den flüssigen Aggregatzustand verwendet, im festen, also gefrorenen Zustand wird es Eis genannt, im gasförmigen Zustand Wasserdampf Wasser bedeckt rund 2/3 der Erdoberfläche und befindet sich in einem ständigen Kreislauf.
Wasser
und
Die Luft besteht hauptsächlich aus den Gasen Stickstoff (ca. 78 Vol.-%), Sauerstoff (ca. 21 Vol.-%), ca. 0,03 Vol.-% Kohlendioxid, unterschiedlichen Edelgasen (weniger als 1 Vol.-%) sowie verschiedenen Schadstoffen.
Luft
herzustellen. Gute Lebensmittel haben ihren Preis. Deshalb muss der Kunde im Geschäft bereit sein, für bessere Produkte mehr zu bezahlen.
B. Abkehr von der MassentierhaltungDie Verbesserung der Haltungsbedingungen von Tieren ist eine der dringendsten Aufgaben der Agrarwende. Im modernen Agro-Business werden Tiere häufig unter qualvollen Umständen gehalten. Nicht nur bei Rindern sind die ethnischen Grenzen überschritten: Hühner, Puten und Schweine müssen in vielen Betrieben auf engstem Raum überleben. Die Züchtung neuer Turbo-Rassen, die besonders hohen Ertrag bei geringst möglicher Aufwuchszeit garantieren, ist nur ein Beispiel für den Irrweg einer industriell geprägten
Oberbegriff für gewerblichen Pflanzenanbau und Tierhaltung.
Landwirtschaft
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C. Effektiver VerbraucherschutzDie Industrialisierung der Lebensmittelherstellung und -verarbeitung hat dem Verbraucher vor allem günstige Preise beschert. Doch was nützt das beste Schnäppchen, wenn nicht mehr die Herkunft des Produkts und dessen Zutaten erkannt werden kann? Die
Am 17.Oktober 2001 wurde in Deutschland der 125 BSE-Fall gezählt. Bitte lesen Sie unter dem Stichwort "Bovine Spongioforme Enzephalopathie" weiter.
BSE
-Krise und der Hormon-Skandal haben gezeigt: Der Verbraucherschutz muss dringend verbessert werden. Neue Gütesiegel sollen auf einwandfrei hergestellte Produkte hinweisen. Die neuen Label bedürfen strenger Überprüfungen, um ihre Glaubwürdigkeit zu erhalten.
D. Neue FörderrichtlinienDie Ausgaben für die
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machen mehr als zwei Drittel des gesamten Budgets der Europäischen Union aus. Doch das Geld wird derzeit mit falschen Prioritäten verteilt. Belohnt werden vor allem große Betriebe, die viel produzieren, wachsen und weiter rationalisieren. Eine neue Politik sollte die Förderung zur Erhaltung der
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an Kriterien koppeln und ökologisches Wirtschaften, ungeachtet von der Größe des jeweiligen Betriebs, belohnen.
E. Förderung des ökologischen Landbaus und der TierhaltungSelbst die optimistischsten Prognosen zur Agrarwende gehen nicht davon aus, dass auf absehbare Zeit alle Bauernhöfe in Deutschland auf Öko-
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umstellen werden. Ziel ist es daher auch konventionelle Betriebe an den Leitlinien der ökologischen
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auszurichten. Für umstellungswillige Betriebe und die Biobauern sollen die staatlichen Förderungen erhöht werden. Die Steigerung dieses Anteils auf 10 Prozent innerhalb der nächsten zehn Jahre wäre schon ein erster Erfolg.
Anfang 2005 wurden in Deutschland 734.027 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche von 16.476 Betrieben nach den EU-weiten Regelungen des ökologischen Landbaus bewirtschaftet. Im Jahr 2003 wurde eine Wachstumsrate von 5,3 Prozent erzielt. Besonders hoch ist der Anteil des Ökolandbaus in Brandenburg, Hessen, Mecklenburg- Vorpommern und Baden- Württemberg. Knapp 60 Prozent der ökologisch wirtschaftenden Betriebe in Deutschland sind den Öko- Anbauverbänden wie
Demeter ist das Markenzeichen für Produkte aus biologisch-dynamischer Wirtschaftsweise.
Demeter
, Natur- oder
Bioland ist ein Zusammenschluß von 3.500 Biobauern insgesamt 116.000 Hektar Fläche bewirtschaften. Überdies gibt es 600 Verarbeiter, die Bioland-Rohstoffe weiterverarbeiten, wie zum Beispiel Bäcker oder Molkereien. Damit ist Bioland der Größte der neun ökologischen Anbauverbände in Deutschland.
Bioland
angeschlossen.