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Umweltlexikon-online.de: Tumor


Allgemeine Bedeutung: Schwellung. Kann verursacht sein durch Entzündung oder Gewebevermehrung in Folge überschießenden Wachstums von Gewebezellen.

Dieses Wachstum ist irreversibel und von körpereigenen Regulationsmechanismen unabhängig. Man unterscheidet gutartige (benigne) von bösartigen (malignen) T.. Gutartige T. wachsen langsam. Sie können eine beträchtliche Größe erreichen und durch Verdrängung Nachbarorgane schädigen. Mikroskopisch unterscheiden sich ihre Zellen kaum von normalem Gewebe.

Bösartige T. entwickeln sich meist sehr schnell, wachsen in Nachbarorgane ein, die sie dadurch zerstören, und sie bilden durch Absiedlung von einzelnen T.-Zellen Tochtergeschwülste (Metastasen) in entfernt liegenden Organen. Mikroskopisch sind ihre Zellen sehr unterschiedlich geformt und weisen kaum noch Ähnlichkeit mit ihren Ausgangsgeweben auf.

Bösartige und gutartige T. werden nach ihren Ausgangsgeweben eingeteilt. Die bekanntesten bösartigen T. sind die Karzinome, die sich aus Haut-, Schleimhaut- und Drüsengeweben bilden (Krebs, Hautkrebs), und die Sarkome, die sich aus Bindegewebs- und Knochenzellen bilden.

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Stand: 15. Februar 2012
Erstellt: 15. Februar 2012
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