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Umweltlexikon-online.de: Sonnenbrand


Häufige Reaktion der Haut auf Einwirkung von UV-Strahlung.

Der S. ist nicht Folge thermischer Schädigungen der Haut, sondern wird durch komplexe chemische Abläufe verursacht, die nach Absorption von UV-Strahlungsquanten in chemischen Veränderungen von Molekülen und der Freisetzung von Zellgiften münden.

Ob es zum S. kommt, ist abhängig vom genetisch fixierten Hauttyp, von den Witterungsverhältnissen und der Bestrahlungsdauer. Besonders an der See und im Hochgebirge ist der UV-Anteil des Sonnenlichts hoch, da hier absorbierende Staub - und Dunstteilchen fehlen und die Reflexion der UV-Strahlung durch Sand, Wasser oder Schnee hinzukommt.

Im Alltag kann S. auch von Halogenlampen und Solarium verursacht werden.
Die UV-Dosis, die nötig ist, eine gut abgrenzbare Hautrötung zu erzeugen, heißt minimale Erythemdosis (MED); diese ist im Hochsommer bei 20 min Sonnenexposition erreicht. Für den klinisch manifesten S. ist eine mehrfache MED nötig.

Die Hautreaktion mit Rötung, Schwellung, Blasenbildung und Schuppung entsteht durch die Freisetzung von Entzündungsmediatoren und direkten Zellschaden. Nach 4-6 h stellt sich der S. ein und erreicht den Höhepunkt nach 12-24 h, wonach er innerhalb der folgenden 48 h wieder abklingt.

Der S. kann verbunden sein mit allgemeinem Unwohlsein, Fieber, Übelkeit, Kopfschmerz, Kreislaufkollaps.
Spätfolgen von UV-Strahlung:
Sonnenbaden , Hautkrebs , UV-Strahlung

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Stand: 5. März 2003
Erstellt: 7. Mai 2001
Umweltlexikon-online.de ist ein Projekt des KATALYSE Institutes, Köln
in Kooperation mit der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis
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