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Rubrik: Gesundheit
| Stichwort: Passivrauchen
Umweltlexikon-online.de: Passivrauchen
Unfreiwilliges Einatmen von Tabakrauch.P. ist nachweislich gesundheitsschädlich. Zahlreiche
Stoffe, die durch ihre chemische oder physikalische Wirkung in der Lage sind, Mensch und Umwelt zu schädigen.
Schadstoffe
sind im Nebenstromrauch (Rauch, der vom Raucher nicht aktiv eingeatmet wird) in wesentlich höheren Konzentrationen vorhanden als im Hauptstromrauch (vom Raucher aktiv eingeatmet), da die
Globaler T.-Anstieg: Treibhauseffekt; T. im Wohnbereich: Raumklima
Temperatur
in der Glühzone der "gezogenen" Zigarette viel höher ist und dort die Sauerstoffversorgung zur vollständigen
Als Verbrennung bezeichnet man umgangssprachlich eine chemische Reaktion, bei der sich ein chemisches Element schnell und unter Wärmeabgabe mit Sauerstoff verbindet.
Verbrennung
ausreicht.
Passivraucher tragen ein unverhältnismäßig hohes
Die Abschätzung eines individuellen K. oder eines Risikos, das aufgrund bestimmter krebsauslösender Substanzen entsteht, ist äußerst problematisch und wird demzufolge kontrovers diskutiert.
Krebsrisiko
, da sie krebserregende Rauchbestandteile schlechter abbauen können als Raucher. Es fehlt ihnen v.a. an den schadstoffabbauenden
Enzymen, die Raucher aufgrund der chronischen Belastung durch Tabakrauch verstärkt produzieren (z.B. das Atmungsenzym Cytochrom P450).
Unter den Nichtrauchern sterben jährlich schätzungsweise 1.000 Frauen und 2.000 Männer an
L. (Bronchial-Karzinom) macht 25% aller Karzinome (Ca) aus; Männer sind häufiger betroffen (4:1); der Häufigkeitsgipfel liegt zwischen 55 und 60 Jahren.
Lungenkrebs
. Es besteht der berechtigte Verdacht, daß etwa die Hälfte von ihnen dem P. zum Opfer fiel.
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