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Umweltlexikon-online.de: LD50


Letale (tödliche) Dosis, bei der 50% aller Versuchstiere, denen eine bestimmte Giftmenge verabreicht wurde, sterben.

Es handelt sich um einen Begriff aus dem Bereich der Toxikologie , der ein Maß für die Giftigkeit einer Substanz darstellt. Nach dem Chemikalien - und dem Arzneimittelgesetz ist die Einstufung von chemischen Stoffen/Arzneistoffen in vorgeschriebene Bereiche (s. Tab.) als Ergebnis der Prüfung auf akute Giftigkeit vorgesehen (Angaben in mg/kg Tierkörpergewicht bei oraler Verabreichung).

Der Sinn ist umstritten, da er durch Verabreichungsform (auf/unter die Haut, einatmen, verschlucken, in Muskel) und das Versuchsobjekt (welches Tier, Geschlecht) beeinflußt wird. Akute L. reicht z.B. für 2,3,7,8- TCDD (Dioxine und Furane ) von 0,001 mg/kg beim Meerschweinchen bis zu 5 mg/kg beim Hamster.

Die Übertragbarkeit auf den Menschen wegen unterschiedlicher Verteilung des Giftes in den Gewebearten und Stoffwechselunterschieden ( Abbau , Verweildauer) ist stets ungewiß, da unsicher ist, welche Tierart bei welchem Gift in der Giftwirkung dem Menschen am ehesten entspricht. Langzeitwirkungen sind meist nicht erfaßbar. L. dient neben dem no-effect-level zur Festlegung von Grenzwerten.

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  • Tierversuche
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Stand: 5. März 2003
Erstellt: 21. Mai 2001
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in Kooperation mit der André Sepeur Medienberatung, Saarlouis
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