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Umweltlexikon-online.de: Ekzem


Krankhafte Hautveränderung, gekennzeichnet im akuten Stadium durch Juckreiz, Rötung, Nässen, Krusten, im chronischen Stadium durch Juckreiz, Flechtenbildung, Verhornung, Hautrisse. E. gehören zu den häufigsten Hauterkrankungen (ca. 5-10% der Bevölkerung).

Man unterscheidet aufgrund der Entstehungsmechanismen:
a) Das endogene E. (auch Neurodermitis , atopisches E.), welches durch innere Ursachen bedingt ist, und auf eine allgemeine Bereitschaft des Körpers zu allergischen Reaktionen hinweist. Es entsteht häufig schon im Säuglingsalter als sog. Milchschorf ( Nahrungsmittelallergie ).

b) Das Kontakt-E., das durch Hautkontakt mit reizenden Substanzen entstehen kann. Wird es durch Stoffe verursacht, die die Haut direkt schädigen (z.B. Säuren, Laugen , organische Lösemittel, Mineralöl, Bohröl, Phenole , Kunststoffbestandteile wie Formaldehyd , Polyurethane, Polyester , Epoxidharze), bezeichnet man es als toxisches Kontakt-E. Es kann aber auch durch Substanzen hervorgerufen werden, auf die der Betroffene allergisch (Allergie) reagiert.

Allergieauslösend wirken Metallsalze (Nickelsalze, Chromate, z.B. im Zement ( Chrom , Nickel )), manche Gummibestandteile, Wollwachsalkohole als Bestandteile des Wollfetts, Formaldehyd , Kolophonium, Holz - und Steinkohleteer ( Teer ), Farbstoffe , Terpentine u.a.
Das E. beschränkt sich zumeist auf einen abgegrenzten Hautbezirk, kann aber in schweren Fällen die gesamte Hautoberfläche befallen.

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Stand: 14. Februar 2012
Erstellt: 14. Februar 2012
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