Startseite
|
Rubrik: Gesundheit
| Stichwort: Ekzem
Umweltlexikon-online.de: Ekzem
Krankhafte Hautveränderung, gekennzeichnet im akuten Stadium durch Juckreiz, Rötung, Nässen, Krusten, im chronischen Stadium durch Juckreiz, Flechtenbildung, Verhornung, Hautrisse. E. gehören zu den häufigsten Hauterkrankungen (ca. 5-10% der Bevölkerung). Man unterscheidet aufgrund der Entstehungsmechanismen:
a) Das endogene E. (auch
N. ist eine der häufigsten Hauterkrankungen.
Neurodermitis
, atopisches E.), welches durch innere Ursachen bedingt ist, und auf eine allgemeine Bereitschaft des Körpers zu allergischen Reaktionen hinweist. Es entsteht häufig schon im Säuglingsalter als sog. Milchschorf (
Mit der Nahrungsmittelaufnahme kommt es zum intensivsten stofflichen Kontakt des Menschen mit seiner Umwelt. Dabei kann es zu einem Entgleisen der an sich normalen Immunreaktion gegenüber den Fremdstoffen, eben zur N., kommen.
Nahrungsmittelallergie
).
b) Das Kontakt-E., das durch Hautkontakt mit reizenden Substanzen entstehen kann. Wird es durch Stoffe verursacht, die die Haut direkt schädigen (z.B. Säuren,
Wäßrige Lösung von Basen. Der pH-Wert liegt über 7. Starke L. sind z.B. Natron-L. (Natriumhydroxid) und Kali-L..
Laugen
, organische Lösemittel, Mineralöl, Bohröl,
Phenole finden Verwendung als Lösemittel und zur Herstellung von Antioxidantien, Phenolharzen, und Weichmachern. Früher wurden sie wegen ihrer bakteriostatischen Wirkung in Desinfektionsmitteln, Seifen und Kosmetika eingesetzt, was teilweise heute mit Beschränkungen noch erlaubt ist.
Phenole
, Kunststoffbestandteile wie
Die "Allround-Chemikalie" F. ist ein wasserlösliches, sehr reaktionsfreudiges, säuerlich-stechend riechendes Gas. Es gehört zur Gruppe der Aldehyde und kommt meist in 35 %iger wäßriger Lösung als Formalin in den Handel.
Formaldehyd
, Polyurethane,
P. sind Kunststoffe, deren Moleküle als wiederkehrende Einheit die Estergruppe aufweisen.
Polyester
, Epoxidharze), bezeichnet man es als toxisches Kontakt-E. Es kann aber auch durch Substanzen hervorgerufen werden, auf die der Betroffene allergisch (
Allergie) reagiert.
Allergieauslösend wirken Metallsalze (Nickelsalze, Chromate, z.B. im
Zement ist ein fein gemahlenes, hydraulisches Bindemittel zur Herstellung von Mörtel, Beton, Putz, Estrich und künstlichen Steinen. Die wichtigsten Rohstoffe Kalkstein, Ton (Tonminerale) und ihr natürliches Gemisch, der Kalkmergel, werden an vielen Stellen in Deutschland im Tagebau abgebaut, gemahlen und meist in Drehöfen oberhalb der Sintertemperatur von 1.400 bis 1.450 °C gebrannt.
Zement
(
Chemisches Element der IV. Hauptgruppe.
Chrom
,
Chemisches Element der VIII. Nebengruppe, silberglänzendes, gut formbares, ferromagnetisches Metall.
Nickel
)), manche Gummibestandteile, Wollwachsalkohole als Bestandteile des Wollfetts,
Die "Allround-Chemikalie" F. ist ein wasserlösliches, sehr reaktionsfreudiges, säuerlich-stechend riechendes Gas. Es gehört zur Gruppe der Aldehyde und kommt meist in 35 %iger wäßriger Lösung als Formalin in den Handel.
Formaldehyd
, Kolophonium,
Holz ist das Zellgewebe von Bäumen. Es besteht zum größten Teil aus Zellulose und zelluloseähnlichen Stoffen.
Holz
- und Steinkohleteer (
T. sind flüssige bis halbfeste Erzeugnisse, die durch Schwelen, Verkoken und Vergasen von Steinkohle, Braunkohle, Torf u.a. fossilen Rohstoffen, aber auch aus Holz entstehen können.
Teer
),
Sammelbezeichnung für lösliche Färbemittel, die den unlöslichen Farbpigmenten (Pigmente) gegenüberstehen.
Farbstoffe
, Terpentine u.a.
Das E. beschränkt sich zumeist auf einen abgegrenzten Hautbezirk, kann aber in schweren Fällen die gesamte Hautoberfläche befallen.
Weitere Meldungen zum Thema "Haut":
2687 Aufrufe seit August 2009
Stand: 14. Februar 2012
Erstellt: 14. Februar 2012